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	<title>Zwei Reisende</title>
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	<description>Das Reiseblog von Lea und Finn</description>
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		<title>Das Leben kann so schön sein!</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Dec 2011 18:29:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lea</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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Vor gut einer Stunde sind wir mit Dannys Flugzeug wieder in Richtung Europa aufgebrochen. Nun sitze ich hier, etwas wehmütig und lass noch einmal die letzten Tage Revue passieren. Unvergesslich wird das Geschehenen sein &#8211; auf was für ein Abenteuer hatten wir uns da bloß eingelassen? Aber wir bereuen nichts! Unsere erotische Nacht mit Danny und  [...]]]></description>
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<p>Vor gut einer Stunde sind wir mit Dannys Flugzeug wieder in Richtung Europa aufgebrochen. Nun sitze ich hier, etwas wehmütig und lass noch einmal die letzten Tage Revue passieren. Unvergesslich wird das Geschehenen sein &#8211; auf was für ein Abenteuer hatten wir uns da bloß eingelassen? Aber wir bereuen nichts! Unsere erotische Nacht mit Danny und  Blanche waren wirklich ein außergewöhnlicher Höhepunkt, der eine Bereicherung für unser Leben und für unsere Liebe war, und uns ist klar, dass dies nur aufgrund des tiefen Vertrauens zwischen Finn und mir möglich war. Doch diese Nacht war ja nur ein Höhepunkt von vielen, die uns in den letzten Wochen widerfahren sind. Ich nehme an, dass die grandiosen Erlebnisse noch lange positiv in unseren nun bald wieder beginnenden Alltag nachwirken werden. Die Freundschaft zu Danny und Blanche wird sicherlich bestand haben, denn unser Gönner hat schon angekündigt, uns zu einem neuen Trip mitnehmen zu wollen. Das Leben kann so schön sein!</p>
<p>Dies ist nun vor erst mein letzter Reisebericht.</p>
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		<title>Ein äußerst lustvolles Abenteuer zu viert</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Dec 2011 18:21:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Finn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Cumbia]]></category>
		<category><![CDATA[Ekstase]]></category>
		<category><![CDATA[Shaolin-Kloster]]></category>
		<category><![CDATA[Unterwasseraufnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[Walhai]]></category>
		<category><![CDATA[Wing-Tsung]]></category>

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Die beiden letzten Tage waren aufregend und abenteuerlich. Auch gestern hat Lea immer wieder von Dannys entschlossenes  Handeln geschwärmt. Es war ja auch zu schön mit anzusehen, wie er den Idioten auf die Matte gelegt hatte. Als ich gestern auch mit Blanche darüber sprach, meinte sie, dass ihr Freund schon seit seiner Jugend den Kampfsport [...]]]></description>
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<p>Die beiden letzten Tage waren aufregend und abenteuerlich. Auch gestern hat Lea immer wieder von Dannys entschlossenes  Handeln geschwärmt. Es war ja auch zu schön mit anzusehen, wie er den Idioten auf die Matte gelegt hatte. Als ich gestern auch mit Blanche darüber sprach, meinte sie, dass ihr Freund schon seit seiner Jugend den Kampfsport Wing-Tsung mache. Auch sie selbst sei schon seit einigen Jahren dabei, diese Art der Selbstverteidigung zu trainieren.  Der Legende nach, soll WT der Name einer von zwei Frauen sein, die dieses Kampf- und Selbstverteidigungssystem aus ihren Erfahrungen im Training mit Mönchen des Shaolin-Klosters entwickelt haben. Auf jeden Fall scheint es sehr effektiv zu sein!</p>
<p>Tagsüber wurden die letzten Tauchgänge und Unterwasseraufnahmen gemacht. Auch wir durften wieder dabei sein und konnten einen bestimmt 10 Meter großen bläulichen Walhai mit riesigem breiten Maul, hellem Bauch und gefleckten Rücken bewundern. Angst braucht man vor ihnen nicht zu haben, da sie sich  hauptsächlich von Plankton und kleinen Fischen ernähren. Beim Abendessen erzählte man uns, dass dieser Fisch, der im übrigen der größte überhaupt ist, bis zu 100 Jahre alt werden kann.</p>
<p>Der Abend verlief gestern ganz friedlich, die dumme Clique war zum Glück  am Morgen wieder abgereist. Nach dem Essen hatten uns Blanche und Danny in eine Bar im Nachbarort eingeladen, deren Besitzerin Melinda eine Freundin von den beiden war. Wir hatten uns in der dortigen beschwingten Atmosphäre prächtig miteinander unterhalten. Die Stunden vergingen wie im Fluge, und zur vorgerückten Stunde, gegen ein Uhr Nachts, wurde die Musik ordentlich aufgedreht, so dass wir alle nach fetziger Cumbia Musik die kleine Tanzfläche stürmten und ausgelassen rumzappelten. Nach dem wir uns ordentlich ausgetobt hatten, legte Melinda langsame Engtanz –Songs auf. Und während ich es genoss die schöne Blanche dabei in meinen Armen zu halten, sah ich beim Spicken über ihre Schulter, dass sich auch Lea beim Anschmiegen an Danny sehr wohlfühlte. Meine Liebste und ich blinzelten uns kurz zu, und so wussten wir beide, dass alles in bester Ordnung war. Wir genossen diese außergewöhnlich knisternde Atmosphäre sehr.</p>
<p>Als wir angeheitert und wohlbeschwingt wieder im Hotel ankamen, fragte uns Blanche, ob wir noch Lust hätten mit ihnen aufs Zimmer zu kommen. Lea und ich nickten uns im Wissen was nun kommen könnte ermutigend zu. Wir wollten beide dieses Abenteuer und landeten schon ziemlich bald, nachdem wir alle noch etwas nach gemächlicher Musik getanzt hatten, im großen Bett unserer Gastgeber.</p>
<p>Unsere Begegnung mit den beiden fühlte sich total stimmig, erregend und extrem brizzelig an. Es war äußerst lustvoll, sich der schönen Blanche hinzugeben und dabei mitzubekommen wie meine Liebste Lea sich in ekstatischen Höhepunkten verlor. Was für eine Nacht!</p>
<p>Auch am Morgen danach, an dem es eigentlich schon Mittag war, war nichts komisch gewesen zwischen uns Vieren. Ganz im Gegenteil, bei unserem  gemeinsamen Frühstück haben wir herzhaft miteinander gescherzt und gelacht.</p>
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		<title>Aufstehen gegen Rassisten</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Dec 2011 18:12:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lea</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Dinner]]></category>
		<category><![CDATA[Rassist]]></category>
		<category><![CDATA[Saaba]]></category>
		<category><![CDATA[Schlägerei]]></category>

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Den Sonnabend verbrachte ich mit Finn an einem der wenigen schönen Badestrände von Saaba; diese Insel ist eben eher etwas für Menschen die den Tauchsport lieben. Einige Stunden waren wir hier allein und genossen es, uns hüllenlos den sehr warmen Sonnenstrahlen hinzugeben. Immer wieder erstaunte uns, mit was für einer unbändigen Wucht mächtige Wellen an [...]]]></description>
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<p>Den Sonnabend verbrachte ich mit Finn an einem der wenigen schönen Badestrände von Saaba; diese Insel ist eben eher etwas für Menschen die den Tauchsport lieben. Einige Stunden waren wir hier allein und genossen es, uns hüllenlos den sehr warmen Sonnenstrahlen hinzugeben. Immer wieder erstaunte uns, mit was für einer unbändigen Wucht mächtige Wellen an das Ufer heranrollten. Finn meinte, dass das an einem Sturm liegen könnte, der draußen auf dem Meer wütete.</p>
<p>Ein Sturm ereignete sich auch am Abend, als wir wieder zurück waren und uns zusammen mit Dannys und seiner Crew zum Dinner einfanden. In dem Restaurant wo wir unsere Mahlzeiten einnahmen, gibt es einen jungen, sehr dunkelhäutigen Kellner namens Mbotto, der oft mit etwas stoischen Gesichtsausdruck unser Essen servierte. An diesem Abend bediente er am Nebentisch gerade eine Gruppe US-Amerikaner, die uns schon vorher unangenehm durch ihr lautstarkes Verhalten auffiel. Als Mbotto dabei war ihnen die Suppe zu servieren, hörten wir von einem aus der besagten Gruppe, einem breitschultrigen, rotgesichtigen  Stiernackentypen, die unverschämte Aufforderung: „Hey Blacky, lach doch mal, hier ist es doch bestimmt lustiger als im Urwald, aus dem du kommst“. Grölendes Gelächter am Nebentisch, Totenstille an unserem. Nach ein paar Schrecksekunden, zischte ich  ein empörtes und lautes „Asshole“ in Richtung des Rednecks. Für kurze Zeit war es nun auch am Nebentisch mucksmäuschenstill. Dann erhob sich das “Asshole“ von seinem Platz und baute sich mit der Frage, ob ich das was ich gesagt habe noch einmal wiederholen könne, drohend vor mir auf! Er hatte das letzte Wort noch nicht ganz ausgesprochen, da schnellten gleichzeitig Finn und Danny von ihren Plätzen, um ihm deutlich zu machen das es jetzt genug sei. Nun standen auch ein paar Typen vom Nebentisch mit auf. Und bald darauf standen wir alle, Finn, ich und sechs Leute von Dannys Crew, sowie der Stiernacken und seine drei Kumpels. Nur Blanche war an diesem Abend, weil es ihr nicht so gut ging, auf ihrem Zimmer geblieben. Zahlenmäßig waren wir also in der Überzahl, aber der Redneck sah aus wie ein Rambo. Was Danny nicht abhielt, ihm mitzuteilen, dass er ein „ugly Racist“ sei. Oweia, ich sah eine mächtige Keilerei auf uns zukommen! Und richtig, der Typ holte nun mit seiner stark behaarten Pranke zu einem Schwinger in Richtung unseres Gönners aus. Ich wollte schon weggucken, als ich mitbekam, dass Danny sehr elegant den ankommenden Schlag blockte und den Arm seines Kontrahenten, mittels eines Hebels, dazu verwendete ihn auf den Boden zu zwingen. Das ganze sah unglaublich geschickt, flink und gekonnt aus, dass allen bewusst wurde, hier ist jemand mit dem man sich besser nicht anlegen sollte.</p>
<p>Nachdem der blöde Typ, seinen verletzten Arm haltend und wild fluchend, von seinem Kumpels raus gebracht wurde, setzten wir uns alle wieder hin. An ein entspanntes Abendessen war nun nicht mehr zu denken. Unsere Runde vermied es noch groß über den Vorfall zu reden, stattdessen versuchten sich Dannys Leute über den am nächsten Tag stattfindenden Tauchgang abzustimmen.</p>
<p>Ich muss schon sagen, dass ich von Dannys Auftritt schwer angetan war, aber auch dass Finn mir umgehend zur Seite stand, fand ich süß. Als ich mit ihm wieder allein war, schwärmte ich etwas von unserem Gastgeber, aber nicht zu viel, sonst wäre mir mein Liebster noch eifersüchtig geworden.</p>
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		<title>Dannys reizvoller Vorschlag</title>
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		<pubDate>Sat, 30 Jul 2011 07:51:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Finn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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Heute erkundeten Lea und ich, zusammen mit Blanche und Danny, das Gebiet um den „höchsten Berg Hollands“. Der Mount Scenery, auf diesem zu den Niederländischen Antillen zählenden Eiland, ist ca. 88o Meter hoch und von einem fast unberührten Regenwald umgeben. Wir bestaunten  Baumfarne, Bananenbäume , riesige „Elefantenohren“ und die Blütenpracht von Hibiskus, Oleander und Orchideen. [...]]]></description>
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<p>Heute erkundeten Lea und ich, zusammen mit Blanche und Danny, das Gebiet um den „höchsten Berg Hollands“. Der Mount Scenery, auf diesem zu den Niederländischen Antillen zählenden Eiland, ist ca. 88o Meter hoch und von einem fast unberührten Regenwald umgeben. Wir bestaunten  Baumfarne, Bananenbäume , riesige „Elefantenohren“ und die Blütenpracht von Hibiskus, Oleander und Orchideen. Erstaunlicher Weise sind die Wege, die durch diese berauschende Fülle führen, so gut begehbar dass Danny seine Machete im Hotel lassen konnte. Blanche wies uns auf einige bunte Vögel hin, die in diesem grünem Gewirr leben. Auch meinte sie, dass es hier auf Saba keinerlei gefährliche Tiere geben würden. Einzigartig fand ich, der noch nie vorher in einem Urwald gewesen war, die vielen verschiedenen Vogelgeräusche, die von allen Seiten zu kommen schienen. Unser Weg führte uns immer höher und hin wieder konnten wir zwischen dem Dickicht einen Blick auf die gar nicht so weit entfernte Küste erheischen.</p>
<p>Auf unserem Rückweg kamen wir an einer alten Schwefelmine vorbei. Danny erzählte, dass sich hier, obwohl es verboten ist in die Mine zu gehen, Touristen trotzdem hineingewagt hätten und sich in dem weitläufigen Stollen so verirrten, dass man sie erst Monate später wieder fand! Man mag sich nicht vorstellen, wie es ihnen in den letzten Stunden ihres Leben ergangen sein muss.</p>
<p>Zum Abschluss unserer Tour hielten wir uns noch im ca. 500 Einwohnern zählenden Hauptort von Saba auf, in „The Bottom“. Erstaunlicher Weise gibt es in diesem kleinen Kaff, das mitten in einem ehemaligen Vulkankegel liegt, sogar eine Medizinische Universität, mit Studenten, vor allem aus Nord- und Südamerika, die hier Viren und Bakterien erforschen. Da kann man nur hoffen, dass hier nicht für die bakterielle Kriegsführung geforscht wird! In einer Bar, von der wir einen Blick auf das Meer hatten, genossen wir das einheimische, wirklich gut schmeckende Bier. Während wir so da saßen und plauderten, fiel mir auf, dass die Beziehung zwischen Blanche und Danny intimer ist als ich bisher gedacht hatte, denn hin und wieder tauschten sie kleine Zärtlichkeiten aus. Komisch, dass mir das vorher nicht aufgefallen war. Lea schien sich auch gewundert zu haben und fragte die beiden ganz ungeniert ob sie eine Liebesbeziehung miteinander hätten? Woraufhin Blanche nebulös mit „manchmal“ antwortete. Wir wollten auf das Thema eigentlich gar nicht weiter eingehen, doch dann fing auf einmal Danny an zu fragen, wie es denn um unsere Beziehung stehen würde? Nachdem wir ein bisschen erzählten, ließ er die Katze aus dem Sack und fragte uns mit einem neckischen Grinsen, ob wir nicht mal etwas Abwechslung in unser Liebesleben bringen möchten. Als Lea nachhakte, schlug er vor, dass wir vier uns doch mal zusammen amüsieren könnten. Lea hat sich fast an ihrem Getränk verschluckt, dass Danny so total überraschend und unverblümt einen Partnertausch vorschlug. Ich hingegen war gefasster, vielleicht weil mir als Mann solche Phantasien eher in den Kopf kommen können? Und als ich dann noch sah, dass Blanche mich bei Dannys Vorschlag aufmunternd anlächelte, wurden meine Vorstellungen dazu schnell konkreter. Wir sagten den beiden jedoch, dass wir bislang noch nie Gedanken in diese Richtung gehabt hätten.. Danny merkte, dass Lea und ich Schwierigkeiten mit dem Thema hatten und vertiefte seinen Vorschlag nicht näher, stattdessen sprach er von seinen morgen geplanten Tauchgang zu einem Unterwasseratoll, in dem es noch viele unbekannte Fisch- und Pflanzenarten geben soll.</p>
<p>Den Abend verbrachten Lea und ich allein, weil Danny und seine Crew noch die Filmaufnahmen des morgigen Tages besprechen wollten. Selbstverständlich war unser Hauptgesprächsthema an diesem Abend Dannys Vorschlag. Obwohl wir so eine Frage absolut nicht von ihm erwartet hatten, waren wir nicht empört darüber, sondern fanden sie im Gegenteil sogar ziemlich mutig. Er ist eben ein Mensch der sehr Geradeaus ist. Als ich dann Lea gestand, dass mir selber so etwas auch schon mal in den Sinn gekommen ist, lachte sie nur und meinte „na, da haben wir jetzt noch was gemeinsam“. Woraufhin mir nur ein staunendes „Aha“ über die Lippen gekommen ist. Sie äußerte, dass, wenn eine Beziehung wie die unserige auf so festen Boden steht, dann könnte so ein erotisches Abenteuer durchaus eine Bereicherung sein, zumal Danny und Blanche nicht nur auffallend attraktiv sind, sondern auch sehr korrekt wirken. Theoretisch, so stellte wir fest, könnten wir uns also darauf einlassen, nur wie das dann in der Praxis wäre, verunsicherte uns. Dazu haben wir einfach keine Erfahrung. Aber wer weiß, vielleicht wird sich das hier auf Saba noch ändern.</p>
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		<title>Gefahr in faszinierender Tiefe</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Jul 2011 14:28:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lea</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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Heute haben wir endlich unseren ersten Tauchgang genießen können. Nach einer erholsamem Nacht, sind wir mit Danny und Blanche, die für uns einen alten Rover aufgetrieben hatte, nach Fort Bay, dem einzigen Hafen von Saba gefahren. Irgendwie wurde ich mit Blanche nicht richtig warm. Schon im Fugzeug haben wir kaum miteinander gesprochen, dafür scheint sich [...]]]></description>
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<p>Heute haben wir endlich unseren ersten Tauchgang genießen können. Nach einer erholsamem Nacht, sind wir mit Danny und Blanche, die für uns einen alten Rover aufgetrieben hatte, nach Fort Bay, dem einzigen Hafen von Saba gefahren. Irgendwie wurde ich mit Blanche nicht richtig warm. Schon im Fugzeug haben wir kaum miteinander gesprochen, dafür scheint sich Finn prächtig mit ihr zu verstehen. Sie hat schon eine besondere Ausstrahlung. Das muss man ihr lassen. Trotzdem wirkt sie auf mich auch immer etwas arrogant. Aber ich habe mir nichts anmerken lassen. Als wir im Tauchboot von Sea Saba saßen, war sie auch gar nicht mehr wichtig. Meine Vorfreude auf das Tauchen ließ keine negativen Gedanken mehr zu. Außerdem hatte ich durch die vertrauenerweckende  Ausrüstung und die kompetente Einweisung, die wir vorher von unseren Tauchguide bekommen hatten, das Gefühl dass wir uns hier in guten Händen befanden. Mit der 14m Jacht &#8220;Giant Stride&#8221; fuhren wir zu unserem ersten Tauchort, der nicht weit von der Küste entfernt war. Beim Diamond Rock ging es in die Tiefe. Unser aus Italien stammender Guide, mit dem Namen Luigi, schwamm voran und zeigte uns die schier umwerfende Pracht der hiesigen Unterwasserwelt, die in keiner Weise mit der Griechenlands zu vergleichen war. Nach wenigen Minuten schon, gleiteten wir an einem großen Schwarm orange schimmernder Fische vorbei. Weiter ging es über sagenhaft schöne Korallen und Schwämme. Dann macht mich Danny auf einen rötlich glänzenden Fisch aufmerksam, der, als er näher kam, ein Geräusch machte, dass sich anhörte wie Grunzen! Später erklärte er mir, dass es sich um einen Schweinsfisch gehandelt hatte, der seinem Namen alle Ehre machte.  Beeindruckend war auch die Begegnung mit den vielen schwarz-rot gestreiften Torpedofischen und einem Schwarm Barrakudas, die viel weniger gefährlich sind als viele denken. Es war einfach umwerfend, was für eine fantastische Dimension von vielfältigen bunten Leben sich uns dort unten eröffnete.</p>
<p>Ich war so begeistert von dem Geschehen, dass ich gar nicht merkte, wie weit ich mich von den anderen schon entfernt hatte. Weit und breit war nichts von ihnen zu sehen! Auch hatte ich jegliches Zeitgefühl verloren und war in eine Tiefe vorgedrungen, in der ich vorher noch nie gewesen bin. Mein Finimeter zeigte an, dass mir nur noch wenig Luft zum Auftauchen bleiben würde. Es war mir bewusst, dass ich mir schon etwas Zeit nehmen müsste, um heil wieder an die Oberfläche zu gelangen. Allerdings war mir nicht klar, ob ich es wirklich schaffen würde. Schon einigermaßen bänglich schaute ich nach oben. Würde ich das noch schaffen? Auf einmal sah ich die Silhouette einer schwarzen Gestalt auf mich zukommen. Es war Blanche, die mich hier unten gefunden hatte. Sie hatte eine Ersatz-Sauerstoffflasche für mich dabei, die ich glücklich in Empfang nahm. Die anderen waren derweil schon längst aufgetaucht und hatten sich natürlich besorgt darüber gewundert wo ich abgeblieben bin. Deshalb machten sich der Guide und die sehr taucherfahrene Blanche an verschiedenen Stellen auf die Suche nach mir.</p>
<p>Kaum war ich wieder an Bord unserer Yacht, wurde mir gehörig und verständlicher Weise von Luigi der Kopf gewaschen, obwohl, wie ich fand, auch er etwas auf mich besser hätte aufpassen können. Aber schließlich bin ich selbst in erster Linie verantwortlich für mein Tun. Als ich anfing ein paar Tränen zu vergießen, war ich froh, dass Finn mich tröstend in seine Arme nahm. Alle hatten sich Sorgen um mich gemacht, das war ein sehr ambivalentes Gefühl für mich.</p>
<p>Blanche hatte ab jetzt bei mir selbstverständlich einen Stein im Brett. Nachdem Finn und ich den Nachmittag faulenzend am Strand verbrachten, lud ich Blanche am Abend zu einem Cocktail an der Hotelbar ein. Wir verstanden uns prima, und erzählten uns gegenseitig ein paar Geschichten aus unseren Leben. Sie ist in Boston aufgewachsen und hat eine herbe Kindheit hinter sich. Ihr Vater, den sie sehr geliebt hatte, war ein Gangsterboss gewesen, und kam bei einem Schusswechsel mit einem FPI-Beamten ums Leben, als sie zwölf war. Sie meint bis heute, dass ihm eine Falle gestellt wurde und man ihn regelrecht hingerichtet hätte. Weil ihre Mutter Alkoholikerin war, wurde sie in ein Heim gebracht. Trotzdem begann sie später ein Jura Studium, dass sie allerdings wegen der vielen sich elitär gebährenden Mitkommilitonen vorzeitig abbrach. Mit ausschlaggebend war dabei auch Danny, den sie während eines Vortrags an der Uni kennenlernte. So wie sie von ihm erzählte habe ich den Eindruck, dass sie in ihm, in den vier Jahren in denen sie jetzt zusammenarbeiten, eine Art Vaterersatz gefunden hat. Während ich mich mit Blanche den Abend über angeregt unterhalten habe, hat sich Finn frühzeitig ins Bett verkrümelt. Als ich in unser Hotelzimmer zurück kam, war er schon am Schlafen. Schade.</p>
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		<title>Landung und Liebe auf Saba</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Jul 2011 14:26:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Finn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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So luxuriös sind wir noch nie geflogen. Der Flug in Dannys Kleinjet, einer Falcon 2000DX war sehr entspannt. Auf dem ca. 5000 Kilometer langen Flug nach haben wir uns, wenn wir nicht gerade geschlafen haben, prima unterhalten oder gespielt (ich habe Danny Skat beigebracht, das kannte er noch nicht). Das monotone Brummen der Motoren kann [...]]]></description>
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<p>So luxuriös sind wir noch nie geflogen. Der Flug in Dannys Kleinjet, einer Falcon 2000DX war sehr entspannt. Auf dem ca. 5000 Kilometer langen Flug nach haben wir uns, wenn wir nicht gerade geschlafen haben, prima unterhalten oder gespielt (ich habe Danny Skat beigebracht, das kannte er noch nicht). Das monotone Brummen der Motoren kann sehr einschlaffördernd sein, v. a. wenn die Möglichkeit besteht aus einem Sitz eine geräumige Liege zu machen. An Bord befanden sich auch drei Mitglieder seiner Filmcrew, darunter die schöne Blanche, als Mädchen für alles. Wenn ich nicht mit Lea zusammen wäre, könnte ich bei diesem jungen, hübschen, langbeinigen und  blondmähnigen Girl schon schwach werden. So aber blieb es bei guten Unterhaltungen, bei denen sie mir von ihren Filmexpeditionen mit Danny erzählte, und ich über meine, in Vergleich zu den beiden, bescheidenen Reisen mit Lea berichtete.</p>
<p>Hellwach waren wir, als der kleine Luxusflieger, bei tiefblauen Himmel, in den Landeanflug überging, um auf der kleinen, recht hügeligen und sehr grünen Karibikinsel Saint Maarten, die zu den Niederländischen Antillen gehört, zu landen.</p>
<p>Alles war perfekt organisiert. Denn auf dem Flugfeld stand schon ein kleineres Flugzeug bereit, um uns umgehend in einem ca. 15-minütigen Flug auf die kleine Insel Saba, die einen Durchmesser von höchstens 7 Kilometer hat, zu bringen. Die dortige Landepiste wäre für unsere Falcon nicht lang genug gewesen.</p>
<p>Endlich angekommen, ging es bei angenehmen 30 Grad von der Flugpiste, in vielen Serpentinen, ins &#8220;Queens Garden Ressort&#8221;. Lea und ich sahen gleich, für einen Aufenthalt in diesem luxuriösen Hotel hätten wir lange sparen müssen. Aber da Danny an uns wohl einen Narren gefressen hatte, ist unser Besuch in diesem Luxushotel für uns kostenlos.</p>
<p>Es war einfach traumhaft, wir haben ein Bad genommen und konnten von der Wanne aus direkt auf das türkisfarbene Meer schauen, ohne dass eine Scheibe uns den atemberaubenden Blick beeinträchtigte. Wo gibt&#8217;s denn so was!? Lea und ich fanden die ganze Atmosphäre dermaßen aphrodisierend, dass wir nach dem Bad übereinander herfielen, um uns auf einem breiten, mit einem schneeweißen Laken bedeckten Bett, hingebungsvoll zu lieben. Ich glaube, es gibt nur wenige Augenblicke im Leben eines Menschen, die so intensiv seien können wie dieser.  Ich jedenfalls, spürte mit jeder Faser meines Körpers eine umfassend Befriedigung meiner Sinne und eine tiefe Erfüllung meines Herzens. Klar, dass nach so einem Erlebnis das, im Vergleich zu dem eben Erlebten, profane, aber überaus leckere Abendessen besonders gut schmeckte. Vor allem das Mangodessert hatte es uns angetan, wir müssen uns unbedingt noch das Rezept dafür geben lassen.</p>
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		<title>Auf der Fährte der Königskobra</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Jul 2011 21:27:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lea</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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Nie hätte ich gedacht, dass wir morgen schon wieder Zakynthos verlassen werden, aber dieses Angebot von unserem neuen Gönner Danny konnten wir einfach nicht ausschlagen. Der Abschied von hier fällt uns auch deshalb nicht schwer, weil die von der Reiseleitung geplanten Ausflüge, so wie es aussieht, die nächsten Tage wegen Benzinmangel ins Wasser fallen werden. [...]]]></description>
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<p>Nie hätte ich gedacht, dass wir morgen schon wieder Zakynthos verlassen werden, aber dieses Angebot von unserem neuen Gönner Danny konnten wir einfach nicht ausschlagen. Der Abschied von hier fällt uns auch deshalb nicht schwer, weil die von der Reiseleitung geplanten Ausflüge, so wie es aussieht, die nächsten Tage wegen Benzinmangel ins Wasser fallen werden. In ganz Griechenland sind nämlich die Tanklasterfahrer in Streik getreten, was zur Folge hat, dass es an den Tankstellen kein Benzin mehr zu kaufen gibt. So wie es heißt, ist auch kein Ende abzusehen.</p>
<p>Um uns trotzdem einen schönen Tag zu bescheren, haben wir auch hier wieder einmal Fahrräder geliehen und uns auf den Weg in den Hauptort von Zakynthos gemacht. „Zakynthos Stadt“ liegt an einem Hügel und ist von der Form her angelegt wie ein antikes Theater. Kaum hatte Finn die alte Zitadelle auf dem Hügel entdeckt, wollte er auch gleich hinauf. Ich verstehe ja seine Begeisterung für schöne Blicke, aber noch hatte ich keine Lust dazu. Also haben wir uns erst einmal einen Bummel durch die engen Gassen der Stadt gemacht. Dabei fiel mir eine Boutique auf, die in ihrem Fenster einige wirklich schicke Klamotten  anbot. Das konnte ich mir nicht entgehen lassen! Finn musste mich aber gleich damit aufziehen, dass ich mich wohl für Danny aufbrezeln will. Bestimmt ist er immer noch wegen gestern etwas verstimmt, als ich mit unserer neuen Bekanntschaft im Wasser verschwunden bin. Aber er soll sich mal nicht so haben, schließlich hat er meinem Wettschwimmen eine Reise nach Saba zu verdanken.</p>
<p>Ich habe mir dann ein wunderbar leichtes und  toll geschnittenes, ärmelloses gelbes Sommerkleid zugelegt, dass auch Finns außerordentliche Zustimmung fand.</p>
<p>Nach einem kleinen Imbiss, erstiegen wir auf engen Wegen, von denen man einen herrlichen Panoramablick auf die Stadt, den Hafen und das Wasser hatte, die Anhöhe die hinter der Stadt liegt und schauten uns die Ruinen des venezianischen Schlosses an. Ich nehme mal an, dass dieses  alte Gemäuer schon viel früher und nicht erst vom Erdbeben zerstört wurde, das 1953 fast die ganze Stadt vernichtet hat.</p>
<p>Beim Abstieg habe ich mir dummer Weise meinen Fuß verstaucht, sodass ich bis zu unseren unten abgestellten Fahrrädern humpeln musste. Eigentlich wollten wir uns jauch noch den Hafen angucken, aber daran war nun nicht mehr zu denken. Stattdessen machten wir uns auf den Heimweg, zu unserem 7 Kilometer entfernten Hotel. Da dort gerade jemand von der Reiseleitung zu sehen war, versuchte Finn ihr klarzumachen, dass wir wegen nicht erbrachter Leistungen, durch den weiterhin angekündigten Tankwagenfahrerstreik, von der Reise zurücktreten wollen. Man erzählte ihm dann irgendwas von „höherer Gewalt“ und so. Wie es aussieht wird es auf einen Rechtstreit hinauslaufen. Aber das schreckt uns nicht, wir haben einen verdammt guten Rechtsanwalt!</p>
<p>Während Finn noch seine E-Mails schecken wollte, traf ich Danny auf dem Hotelflur. Als er sah, dass ich humpelte, ist er gleich in sein Zimmer gestürzt und hat ein kühlendes Gel für die Schwellung besorgt. Das Zeug, das er aus Australien mitgebracht hatte, hat wahre Wunder bewirkt.</p>
<p>Jetzt ist es fast Mitternacht und ich spüre kaum noch Schmerzen in meinem Fuß. Beim Abendessen saß  Danny an unserem Tisch und unterhielt uns mit einer Geschichte die er im Thailändischen Dschungel erlebte. Er hatte den Auftrag bekommen, die längste Giftschlange der Welt zu filmen, die beeindruckende Königskobra. Mit einheimischen Führern machte er sich auf den Weg in die Tiefen des Urwalds. Nachdem sie Stunden unterwegs waren, fand Danny eine größere Schlangenhaut, die er aber nicht genauer identifizieren konnte. Einer seiner Scouts meinte, da sie jetzt im Gebiet der Königskobras wären, sollten alle ausschwärmen und sich auf die Suche begeben. Es wurde abgemacht, dass, wer eine entsprechende Spur findet, laut rufen sollte. Unverständlicher Weise hatten sie aber nicht abgesprochen, wo sie sich bei erfolgloser Suche wieder treffen. So kam es, dass Danny sich nun allein in die Wildnis aufmachte &#8211; und sich heillos verlief! Auf sein Rufen erfolgte keine Antwort, zu weit waren alle auseinander gestrebt. Danny wurde ziemlich mulmig zumute und beschloss, um bessere Übersicht zu bekommen, sich zu einen in der Ferne gelegenen Hügel durchzuschlagen. Auf dem Weg dahin, stieß er wieder auf eine Schlangenspur. Und da er die Strapazen nicht umsonst gemacht haben wollte, folgte er ihr hinein ins Dickicht. Da, auf einmal, nur wenige Meter entfernt sah er sie. Unser Abenteurer zückte seine kleine, hochwertige JVC Kamera und begann zu filmen. Normalerweise sind die meisten Schlangen sehr scheu und verkrümeln sich wenn sie auf Menschen treffen, diese jedoch war äußerst angrifflustig und bewegte sich auf Danny zu. Er meinte, dass er voll im Filmrausch war und die Gefährlichkeit der Situation nicht erkannte. Als dann noch ein Zweig unter seinen Füßen krachte, bäumte die Schlange, die er auf gut zwei Meter Länge schätzte, sich auf und spie ihm aus der Entfernung ins Gesicht, er war an eine Speikobra geraten! Seine Haut fing sofort höllisch an zu brennen. Nur dem Umstand, dass das eine Auge durch die Kamera verdeckt war und er das andere geschlossen hielt, hatte er zu verdanken, dass er sein Augenlicht nicht verlor. Mit verätzter Gesichtshaut und unter qualvollen Schmerzen kämpfte er sich weiter in Richtung des Hügels. Doch dieser wollte einfach nicht näher kommen, außerdem fing es auch langsam an dunkel zu werden. Zu allem Überfluss kam noch ein Sturz, bei dem er so unglücklich auf sein Handgelenk fiel, dass er es kaum noch bewegen konnte. Bald machte er sich keine Hoffnung mehr den Hügel bei Tageslicht erreichen zu können. Seine Verzweiflung wuchs, und er fragte sich, ob der Film in seiner Kamera wohl jemals gesendet werden würde! Doch kurz bevor die Nacht anbrach, traf er auf eine kleine Lichtung mit einigen Hütten. Er hatte Glück, dass diese bewohnt waren und ihm geholfen werden konnte. Die Einheimischen wussten wie mit solchen Schlangenattacken umzugehen war und linderten bald seine Schmerzen.</p>
<p>Und nun kommt das tolle an der Geschichte: Eine seiner Pflegerinnen, namens Sumalee, was soviel wie Blume bedeutet, nahm sich besonders viel Zeit um sich um Danny zu kümmern und wich fortan nicht mehr von seiner Seite. Die beiden verliebten sich ineinander und zogen gemeinsam von dannen um den Rest ihres Lebens zusammen zu verbringen.</p>
<p>Das klappte zwar dann doch nicht, aber das ist eine andere Geschichte, wie Danny meinte, und außerdem sei es auch schon viel zu spät, denn schließlich wollen wir morgen Früh nach Saaba aufbrechen. Nur soviel sei noch gesagt, der Film den er von der Schlange machte, wurde ein Riesenerfolg, denn niemals vorher gelang es jemanden eine Speikobra auf diese eindrucksvolle Weise zu filmen!</p>
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		<title>Eine ungewöhnliche Begegnung</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Jul 2011 07:37:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Finn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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Heute widerfuhr uns eine sehr ungewöhnliche Begegnung. Schon bei den ersten beiden Tauchgängen, die wir in einer Gruppe mit vier anderen Reisenden machten, stellten wir fest, dass kaum Fische zu sehen waren. Wir waren sehr enttäuscht, da hatten wir mehr erwartet. Mehr erwartet hatte auch Danny, der, wie er uns bei einem Drink an einer [...]]]></description>
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<p>Heute widerfuhr uns eine sehr ungewöhnliche Begegnung. Schon bei den ersten beiden Tauchgängen, die wir in einer Gruppe mit vier anderen Reisenden machten, stellten wir fest, dass kaum Fische zu sehen waren. Wir waren sehr enttäuscht, da hatten wir mehr erwartet. Mehr erwartet hatte auch Danny, der, wie er uns bei einem Drink an einer Strandbar erzählte, extra aus Kanada hier her gereist war, um die Caretta carreta zu filmen. Der Typ ist durch eine Erbschaft stinkreich geworden und versucht sich, damit es ihm nicht langweilig wird, seit ein paar Jahren als Produzent von Naturdokumentationen. Wir verbrachten mit ihm einen recht kurzweiligen Nachmittag, bei dem er uns ein paar spannende Geschichten erzählte, die er bei seinen Exkursionen zu seltenen Tierarten erlebte. Ich war erst ein wenig skeptisch, ob dieser smarte Kanadier nicht vielleicht ein Hochstapler war, der uns einen Bären aufbindet.</p>
<p>Unter dem Vorwand, mir neues Sonnenschutzmittel besorgen zu müssen, bin ich kurz in ein Internetcafe gegangen und habe seinen Namen gegoogelt. Und richtig, da wurde er mit Bild und Lebenslauf als einer in Nordamerika bekannter Naturfilmer aufgeführt.</p>
<p>Als ich zurück kam, sah ich ihn schon von weiten im intensiven Gespräch mit Lea. Da ich meine Liebste sehr gut kenne, weiß ich auch, dass dieser Danny zu der Sorte Männer gehört die sie interessieren. Je näher ich an die Bar wieder herankam, desto deutlicher war für mich Leas Flirtlächeln zu sehen. Zum Glück, brauche ich mir darüber keine Gedanken machen, in ähnlichen Situationen konnte ich mir ihrer Liebe letztendlich immer sicher sein. Ich finde ich es sehr reizvoll, wenn andere Männer sich für sie interessieren, auch als Bestätigung, mit was für einer tollen Frau ich doch zusammen bin.</p>
<p>Blöderweise hatte ich vergessen mir alibimäßig ein Sonnenschutzmittel zu besorgen. So musste ich vorgeben, dass ich es wohl an der Kasse liegen gelassen habe. Also bin ich wieder los. Doch als ich dann zurück kam waren die beiden nicht mehr zu sehen! Oha, das kannte ich nun nicht. Ich fühlte mich ein bisschen wie ein begossener Pudel, mit dem überflüssigen Sonnengel in der Hand. Auch als ich die nähere Umgebung abgesuchte, war von Lea und dem Typen weit und breit nichts zu sehen. Nun schlug mein Herz doch etwas schneller. Verdammt noch mal, wo waren die beiden denn abgeblieben!?</p>
<p>Dann hörte ich auf einmal in der Ferne Lea rufen, „Huhu Fiiinn, hier sind wir“. Ich blickte zum Wasser und sah sie und Danny ziemlich weit draußen, in der Nähe einer Boje, mir freudig zuwinken. Erleichtert aber auch angesäuert winkte ich zurück. Ich dachte laut: „Na habt ihr Spaß? Ich nicht!“</p>
<p>Wie sich herausstellte hatten die beiden gewettet, wer als erster bei der Boje ist. Für Lea, die früher ausgiebig Schwimmsport betrieben hatte, war es keine Kunst diese Wette zu gewinnen. Was sie dadurch allerdings gewonnen hatte, war unfassbar! Danny hatte für diesen Fall versprochen, uns am Sonntag  mit seinem Privatjet mitzunehmen, zu seinen nächsten Filmaufnahmen, nach Saba, einer Antilleninsel und Tauchparadies in der Karibik!</p>
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		<title>Erste griechische Impressionen</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Jul 2011 10:09:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lea</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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Bevor gestern Abend unser Flug nach Zakynthos in Griechenland abhob, haben wir noch dem KDW einen Besuch abgestattet. Die Auswahl dieses Kaufhauses ist absolut beeindruckend, aber was mir gar nicht gefallen hat, war die schlechte Luft in dem Haus. Trotzdem bin ich nicht umhin gekommen, mich in der Abteilung mit den vielen Damentaschen, länger aufzuhalten. [...]]]></description>
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<p>Bevor gestern Abend unser Flug nach Zakynthos in Griechenland abhob, haben wir noch dem KDW einen Besuch abgestattet. Die Auswahl dieses Kaufhauses ist absolut beeindruckend, aber was mir gar nicht gefallen hat, war die schlechte Luft in dem Haus. Trotzdem bin ich nicht umhin gekommen, mich in der Abteilung mit den vielen Damentaschen, länger aufzuhalten. Finn war nach einiger Zeit etwas genervt, was ich eigentlich auch verstehen kann, weil ich mich wieder einmal so schlecht entscheiden konnte. Während er schnell einen neuen Rucksack für die Wanderung fand, die wir uns für Griechenland vorgenommen haben, brauchte ich mindestens noch zwanzig Minuten, bis ich mich für eine schöne und vor allem geräumige Handtasche für meinen ganzen Krimskrams entschieden hatte.</p>
<p>Eigentlich bin ich ja nicht so für Pauschalreisen, aber dieses Lastminute Angebot für einen einwöchigen Tauchurlaub inklusive Wandern konnten wir uns einfach nicht entgehen lassen. Und da ich in meiner Jugend schon einige Male griechischen Inseln einen Besuch abgestattet habe, schien Zakynthos genau das Richtige zu sein. Eigentlich wollte ich uns eine Ferienwohnung mieten. Finn bestand jedoch darauf mit einer kostengünstigeren Pension vorlieb zu nehmen, da wir ja die meiste Zeit eh unterwegs sein würden. Zudem seien die Ferienwohnungen auf Zakynthos extrem überteuert, meinte er.</p>
<p>Als ich heute Morgen in unserer Pension aufwachte, meinte Finn zu mir, dass es regnen würde. Und richtig, am Fenster hörte es sich nach einem kräftigen Platzregen an! So dachte ich jedenfalls, doch wie sich schnell herausstellte, war es dann nur eine falsch platzierte Rasensprenkleranlage die auf unser Fenster ausgerichtet war.</p>
<p>Unseren ersten Ausflug machten wir, nach einem ziemlich kargen Frühstück, zur Westküste der Insel. Der Blick der uns hier auf das weite Meer, auf die Berge und Felsen erwartete war einfach umwerfend. Ich bin immer sehr berührt von so viel eindrucksvoller Natur. Hand in Hand standen Finn und ich auf einem Aussichtpunkt und genossen die Weitsicht</p>
<p>Die Mittagszeit, die doch sehr heiß war, verbrachten wir im Bett. Weil uns von der Reise noch ein wenig die Müdigkeit in den Knochen steckte, war Ausruhen angesagt. Aber Finn wollte dann doch lieber was anderes, und ich eigentlich auch. So war der Schlaf danach zwar kürzer, dafür aber um so schöner.</p>
<p>Da der erste Tauchausflug erst morgen beginnt, hatten wir heute Zeit uns den Strand anzuschauen, an dem die vom Aussterben bedrohte Meeresschildkröte Caretta caretta ihre Eier ablegt. Hier ist einer der wenigen Orte Europas, an denen man diese seltenen Tiere in freier Natur noch bewundern kann.  Aus 1000 am Strand abgelegten Eiern, schlüpfen nur ein bis zwei Schildkröten, die sich unmittelbar danach auf dem Weg zum Meer machen. Mich erinnerten diese herrlichen Geschöpfe, mit ihrer gemächlichen und eindrucksvollen Art, an Lisa, meine Schildkröte aus Kindertagen, die traurigerweise von Vaters Auto überrollt wurde. Vielleicht sollte ich mir wieder eine anschaffen?</p>
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		<title>Pulsierendes Leben in alten Höfen</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Jul 2011 16:04:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Finn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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Beim Frühstück gab es Knatsch mit Lea, denn sie wollte unbedingt dem KDW, dem Kaufhaus des Westens, einen Besuch abstatten und Shoppen gehen. Mich hingegen interessierten mehr die Hackeschen Höfe, bei denen man Kunst und Kultur erleben kann. Sie meinte, wir würden viel häufiger machen was ich will. Diese Behauptung konnte ich nun gar nicht [...]]]></description>
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<p>Beim Frühstück gab es Knatsch mit Lea, denn sie wollte unbedingt dem KDW, dem Kaufhaus des Westens, einen Besuch abstatten und Shoppen gehen. Mich hingegen interessierten mehr die Hackeschen Höfe, bei denen man Kunst und Kultur erleben kann. Sie meinte, wir würden viel häufiger machen was ich will. Diese Behauptung konnte ich nun gar nicht nachvollziehen, denn meistens wollen wir doch das gleiche. Nur auf Shoppen hatte ich heute absolut keine Lust. Ich sagte ihr, dass zu häufige Einkaufstrips ein Zeichen für innere Unzufriedenheit sind. Das fand Lea nun gar nicht witzig, und schon war der Zoff da. Wir haben dann aber doch noch vernünftig miteinander reden können, schließlich kam sie auch zu der Ansicht, dass zu konsumistisches Verhalten schon was mit Frustration und Ersatzhandlung zu tun haben kann. Sie erzählte dann sogar von einem Beispiel, als ihr Chef ihr mal richtig Scherereien gemacht hat. Statt ihm zu sagen was Sache ist, fuhr sie aus Ärger über die Anmache ins nächste Kaufhaus und hat Dinge gekauft mit denen sie später kaum was anfangen konnte. Ich bin froh, dass ich mich mit Lea so gut wie nie lange streite, irgendwie kommen wir fast immer recht bald wieder auf einen Nenner, auch wenn sie keineswegs zu denjenigen gehört, die nur der Harmonie wegen, klein beigibt. Schließlich haben wir uns so geeinigt, dass wir dem KDW schon noch einen Besuch abstatten wollen, heute uns aber erstmal die Hackeschen Höfe angucken wollen.</p>
<p>So fuhren wir, diesmal wieder mit den Fahrrädern, nach Berlin Mitte, wo sich unweit des Alexanderplatzes die 1906 erbaute und erst 1997 sanierte stadtbekannte Gewerbe- und Wohnhofanlage befindet. Angesagt ist hier Leben, Arbeiten und Kultur. Das erste was uns auffiel, waren die schönen noch erhaltenen Jugendstilfassaden und farbenprächtige Klinkersteine die in einige Fassaden eingelassen wurden. Hinter den Fassaden befinden sich teilweise alte Fabriketagen, die heute von Kreativen als Büros genutzt werden. In so einer Umgebung lässt sich bestimmt gut arbeiten. Auch wenn ich mir vorstellen kann, dass mir die vielen Touristen, die hier auftauchen, mit der Zeit auf den Wecker gehen könnten. Lea meinte, sie würde es toll finden nach der Arbeit gleich hier in eines der Restaurants, Clubs, und Bistros gehen zu können, oder ins Varieté Chamäleon, das sich ebenfalls in diesem flirrenden Komplex befindet. Als sie vom Varieté sprach, fing sie auch gleich wieder an zu schwärmen, von alten Zeiten, in denen sie als Schauspielschülerin die „Bretter die die Welt bedeuten“ erobern wollte. Schade eigentlich, dass das nie wirklich geklappt hat. Eine Freundin, die Schauspielerin ist, würde mir auch gefallen! Als ich ihr das mal gesagt hatte, meinte sie etwas schnippisch, „dann such dir doch eine“.</p>
<p>Während des Mittagsessens, in einem der dortigen Restaurants, erzählte uns einer der Anwohner, dass die Nazis die Höfe mit ihren Wohnungen, Läden, Festsälen, und Bordellen verabscheuten. Der damalige Eigentümer wurde enteignet und die 179 jüdischen Mieter und Gewerbetreibenden deportiert und von der SS ermordet. Die Hackeschen Höfe selbst, überstanden die Bombenangriffe des zweiten Weltkriegs fast unbeschädigt.</p>
<p>Für den Nachmittag schlug Lea einen Besuch in der Unterwasserwelt von  „Sea Life Berlin“ mit seinem AquaDom vor, das sich nur wenige hundert Meter von unserem ersten Ausflugsziel befand.</p>
<p>Auch wenn wir eine ganze Weile an der Kasse anstehen mussten, hat sich der Besuch gelohnt. Hier gibt es einen packenden Rundgang, der von der Quelle der Spree bis in den Atlantic führt. Über 30 verschiedene Becken bieten staunende Einblicke in die unterschiedlichen Unterwasserwelten, mit einer Vielzahl von Fischen in allen Größen und Farben. In einem dieser Becken konnte wir auch einen Taucher sehen, der die Fische fütterte. Lea kam dabei auf die Idee, dass wir nach unserem Berlintrip, der morgen zu Ende geht, doch noch irgendwo am Mittelmeer einen kleinen Tauchurlaub machen könnten. Auch ich fand ihre Idee gut, sagte aber, dass wir das nur machen sollten, wenn wir einen günstigen Lastminute-Flug ergattern können.</p>
<p>Zum Abschluss unseres Aufenthalts im „Sea Life“ fuhren wir mit einem Aufzug durch den gigantischen gläsernen Schacht des 25 Meter hohen und 11 Meter breiten zylindrischen AquaDoms, der gefüllt sein soll mit einer Million Liter Meerwasser. Es war ein echter Höhepunkt für uns, auf diese Weise durch die mannigfaltigen exotischen Fischschwärme und eigenartigsten Unterwasserlandschaften zu gleiten. Es bestärkte uns sehr, uns schon bald auf den Weg zu einem schönem Tauchgefilde zu machen.</p>
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		<title>Vom Bad ins Mittelalter</title>
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		<pubDate>Sat, 16 Jul 2011 09:38:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lea</dc:creator>
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Auch wenn Finn es ein wenig dekadent findet, habe ich ihn heute Morgen wieder dazu bekommen gemeinsam mit mir im Bett zu frühstücken. Ich finde es einfach herrlich den Tag so beginnen zu können. Obwohl ich mir auch noch eine andere Art vorstellen kann, gut in den Tag zu starten…
Da wir beide einen Hang zu [...]]]></description>
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<p>Auch wenn Finn es ein wenig dekadent findet, habe ich ihn heute Morgen wieder dazu bekommen gemeinsam mit mir im Bett zu frühstücken. Ich finde es einfach herrlich den Tag so beginnen zu können. Obwohl ich mir auch noch eine andere Art vorstellen kann, gut in den Tag zu starten…</p>
<p>Da wir beide einen Hang zu schönen Badzubehör haben, hatten wir uns für heute Vormittag vorgenommen einem Designer-Bäderstudio, das gar nicht weit von unserem Hotel entfernt war, einen Besuch abzustatten. Dort, so sagte man uns, gäbe es sehr schöne Badmöbel, die nicht überall zu finden wären. Denn nichts langweilt Finn und mich mehr als 0815 IKEA Schnickschnack. Unsere Erwartungen wurden nicht enttäuscht. Im Geschäft war ein wirklich überwältigendes Angebot an faszinierenden Badaccessoires und Badezimmermöbel. Futuristisch aussehende Badewannen und Duschkabinen, die Finn gleich an seinen Lieblingsfilm &#8220;Uhrwerk Orange&#8221; (ich finde diesen Film einfach nur furchtbar) erinnerten oder Badheizkörper und Armaturen, die aus einem Science Fiction Film hätten stammen können, erwarteten uns. Sehr beeindruckt haben mich auch die Antikmöbel im Barockstil. Wie faszierend wäre es, bei Betreten des Badezimmers einen kleinen Zeitsprung zu machen. Am meisten angetan war ich dann aber doch von einer großen Holzbadewanne, im Stil eines Fasses und einer in der gleichen Art fabrizierten Doppeldusche. Ob ich Finn dazu überreden kann, dass wir Zuhause bald mal wieder das Bad renovieren sollten?</p>
<p>Noch inspiriert von unseren Besuch im U-Bahn-Museum, und weil es eine gute Möglichkeit ist eine Stadt wie Berlin aus der Alltagssicht ihrer Bewohner kenenzulernen, beschlossen wir für unsere Nachmittagsaktivitäten den öffentlichen Nahverkehr zu nutzen.</p>
<p>Im Westen dieser beeindruckenden Stadt liegt der Stadtteil Spandau und hier befindet sich die Zitadelle. Diese imposante Renaissancefestung ist eine auffallende Sehenswürdigkeit von Berlin. Wunderbar zwischen den Armen des Flusses Havel finden hier Gäste ein umfangreiches Programm vor. Die Besucher können diese Zitadelle das ganze Jahr besuchen, denn es existiert keine Schließzeit. Besonders interessant fanden wir, dass es in den alten Gemäuern in der kalten Jahreszeit über 10.000 Fledermäuse gibt, die diese Festung jedes Jahr als Winterquartier wählen. In einem Fledermausschauraum konnten wir uns über die Lebensweise dieser putzigen Tiere erkundigen. Auch ein Museum befindet sich in der Zitadelle, in der man laufend Ausstellungen über die Stadtgeschichte erleben kann. Finn war vor allem von dem ausgesprochen großen Kunstangebot in der Zitadelle angetan. Ich finde es immer so schön, wenn wir unsere unterschiedliche Sichtweise, über das was wir gerade sehen, austauschen können, auch wenn ich manchmal gar nicht nachvollziehen kann, wie er auf bestimmte Interpretationen gekommen ist.</p>
<p>Am Abend haben wir uns in dem geschichtsträchtigen Gewölbe der Zitadelle noch einen Gaumenschmaus der ausgefallenen Art gegönnt. In der „Zitadellen Schänke“ erlebten wir bei einem 7- gängigen Menü in urigen Ambiente, umgeben von Bänkelsängern, Gaukler und Hexen, die rustikale Küche des Mittelalters. Eine von den Hexen, die sich in Schauspielerin Manier, kurz auf seinen Schoß setzte und ihn dabei etwas umgarnte, hatte es Finn besonders angetan. Danach schielte er während des ganzen Abends immer wieder zu ihr hin. Ja, ich kenne doch den Geschmack von meinen Finn, denn diese Hexe war alles andere als hässlich.</p>
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		<title>Ein Schloss für uns und unsere Freunde</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Jul 2011 21:06:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Finn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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Endich wurde es wieder ein wenig kühler, denn gestern Abend gingen über Berlin gewaltige Gewitter nieder. Nachdem Lea und ich im Hotel angekommen waren und wir uns die Zeit bis zum Abendessen damit vertrieben gemütlich einander aus dem alten Großstadtroman „Berlin Alexanderplatz“ vorzulesen, brach ein Unwetter los, dass mit seinen grellen Blitzen und lauten Donnergetöse [...]]]></description>
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<p>Endich wurde es wieder ein wenig kühler, denn gestern Abend gingen über Berlin gewaltige Gewitter nieder. Nachdem Lea und ich im Hotel angekommen waren und wir uns die Zeit bis zum Abendessen damit vertrieben gemütlich einander aus dem alten Großstadtroman „Berlin Alexanderplatz“ vorzulesen, brach ein Unwetter los, dass mit seinen grellen Blitzen und lauten Donnergetöse passend die expressionistische düstere Stimmung der Erzählung illustrierte.</p>
<p>Es war so angenehm, wieder von frischer Luft umweht zu werden, dass wir uns heute Morgen entschlossen dem Berliner Tiergarten einen Besuch abzustatten. Aber vorher wollten wir ins U-Bahn-Museum, das sich im U-Bahnhof Olympiastadion befindet. Heiter und beschwingt machten wir uns mit unseren Leihfahrrädern auf den Weg; was für eine Freude die Liebste in ihrem luftigen Sommerkleid auf dem Drahtesel radeln zu sehen!</p>
<p>Im U-Bahn-Museum konnten wir Europas größtes Stellwerk seiner damaligen Zeit bestaunen Alle Einrichtungen und Teile sind noch voll funktionsfähig. Die Herzen von Bahn-Liebhabern dürften höher schlagen, wenn das Hebelstellwerk, die Stromabnehmer oder Fahrsperreneinrichtung der U-Bahn-Tür demonstriert werden. Auf einer Schautafel wurden mit 1200 Lampen sämtliche Fahrstraßen, Signale, Weichen, und Standorte von Zügen angezeigt. Lea hätte so gerne auch eine Fahrt mit einer historischen U-Bahn gemacht, aber leider wird so etwas nur manchmal angeboten. Zumindest konnten wir einen historischen Eisenbahnwagen aus den 20ger Jahren bestaunen. Am meisten hat mich das Flair der Inneneinrichtung dieses alten Wagen beeindruckt, es ist nicht zu vergleichen mit den seelenlosen Waggons die wir heute haben.</p>
<p>Wir hatten uns für heute vorgenommen, auch dem Berliner Tiergarten einen Besuch abzustatten. Auf dem Weg dorthin, ist mir ein kleines Missgeschick passiert. Als ich mein geliehenes Fahrrad zwischen zwei hintereinander geparkte Fahrzeuge durchschieben wollte, bin ich ins Straucheln geraten und landete so blöd mit dem Lenker auf der Motorhaube eines schicken BMWs, dass ich einen dicken Kratzer verursachte. Zum Glück kam bald die Besitzerin des Fahrzeugs; so dass Lea und ich nicht auch noch Ewigkeiten warten oder gar die Polizei anrufen mussten. Ich erklärte ihr, dass für die Fahrräder, mit denen wir unterwegs waren, auch eine Haftpflichtversicherung abgeschlossen wurde. Sie war beruhigt und nahm den kleinen Vorfall ganz gelassen, für unseren Aufenthalt in Berlin gab sie uns so gar noch ein paar Tipps, was wir hier unternehmen könnten.</p>
<p>Weiter ging es endlich zum Berliner Tiergarten. Er ist die grüne Lunge dieser Stadt und eine große Freizeitstätte. Gerade am Wochenende treffen sich die Berliner und die Gäste in diesem Naturpark zur Erholung. Auf einer Fläche von 3 qkm können einige Sehenswürdigkeiten und Denkmäler besucht werden, darunter auch das Schloss Friedrichsfelde. Wenn ich so ein Prachtbau sehe, denke ich immer, wie toll das sein muss, in so einem Gebäude mit all seinen Freunden und Freundinnen in einer WG zusammen zu leben. Für mich käme eine Wohngemeinschaft nur deshalb dort in Frage, weil ich mit Lea die Möglichkeit eines eigenen Refugium hätte.</p>
<p>Als sich langsam die Sonne verabschiedete, gab es noch ein reizvolles Erlebnis, dass wir uns nicht entgehen lassen wollten. Zum Abschluss unseres Tages machten wir einen Besuch im Gaslaternen Freilichtmuseum, dass sich ebenfalls im Tiergarten zu finden ist. Über 90 historische Gaslaternen aus ganz Europa sorgen hier für eine gefühlsbetonte Stimmung und ist einzigartig in Europa. Das war genau das richtige für unsere romantische Ader. Hand in Hand schlenderten wir sentimental berührt über die illuminierten Wege, lauschten dem Zirpen der Grillen, schauten uns tief in die Augen &#8211; und kämpften zwischendurch immer wieder mit der ein oder anderen Mücke…</p>
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		<title>Grusel im Bunker und Hitzekoller</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Jul 2011 21:23:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lea</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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Wie schön, dass Finn auf meinen Wunsch eingegangen ist unseren Kurzurlaub in Berlin zu beginnen. Auch wenn ich schon viele andere interessante Städte gesehen habe, liebe ich diese aufregende Stadt einfach. Nach einem kuscheligen Frühstück im Bett, machten wir uns auf dem Weg in die „Berliner Unterwelt“. Diese Stadt ist nicht nur über Tage eine [...]]]></description>
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<p>Wie schön, dass Finn auf meinen Wunsch eingegangen ist unseren Kurzurlaub in Berlin zu beginnen. Auch wenn ich schon viele andere interessante Städte gesehen habe, liebe ich diese aufregende Stadt einfach. Nach einem kuscheligen Frühstück im Bett, machten wir uns auf dem Weg in die „Berliner Unterwelt“. Diese Stadt ist nicht nur über Tage eine sehr attraktive Stadt, sondern auch unter Tage sind außergewöhnliche Sehenswürdigkeiten zu bestaunen. Sie verfügt über ein einzigartiges Labyrinth an unterirdischen Bauwerken. Ein eingetragener Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht diese Sehenswürdigkeiten den Besuchern zugänglich zu machen und verschiedene Touren anzubieten. Es wurde mir schon etwas schwummerig, nachdem wir uns für den  „Classic- Rundgang“ entschieden hatten, um auf diesem Bunker-Rundgang eine bemerkenswerte unterirdische Infrastruktur zu erleben. Als wenn die Zeit hier stehen geblieben wäre. Mir kam die Vorstellung, dass es schrecklich unheimlich sein müsste, hier unten alleine sein zu sein. Nach einiger Zeit merkte ich, dass auch Finn sich etwas unbehaglich fühlte. Ich hatte bei meinen Vorschlag zu dieser Führung gar nicht mehr daran gedacht, dass er Probleme mit engen Räumen hat. Der Ärmste, er hat das hauptsächlich für mich in Kauf genommen! Obwohl dieser Rundgang wirklich spektakulär war, waren wir froh nach ca. 90 Minuten und etwa 1000 Meter unterirdischer Wegstrecke wieder Tageslicht zu sehen.</p>
<p>Dieser Tag war unglaublich warm, auf einem Thermometer lasen wir, 38 Grad im Schatten! Ich bekam total Appetit auf ein leckeres Eis. Wir liehen uns Fahrräder aus und fanden bald einen original italienischen Eissalon. Hier saßen wir in gekühlten Räumen und schauten durch das riesige Fenster hinaus auf das Treiben der Straße. Bei einer köstlichen Cassata, einer Eisbombe die aus Himbeer-, Vanille-, und Schokoladeneis mit kandierten Früchten besteht, verbrachten wir die heiße Mittagszeit.</p>
<p>Viel wollten wir heute nicht mehr unternehmen, uns war einfach nur danach ein lauschiges Plätzchen zu finden, wo wir den Nachmittag verbringen konnten. Finn erzählte mir, dass er, als er noch sein Geld mit der Gitarre als Straßenmusiker verdient hatte, einen schönen Platz direkt am Wasser der Havel gefunden hatte. Er sei gar nicht weit von uns entfernt, nur ein paar Straßen weiter. Von wegen! Als wir nach fast einer Stunde, in der glühenden Nachmittagshitze, noch immer nicht den Ort gefunden hatten, fing ich an quengelig zu werden. Sein toller Platz war mir langsam egal. Die Hitze bereitete mir Kopfschmerzen und ich wollte nicht mehr weiter. Er meinte, ich sollte unsere Suche doch als Abenteuer sehen. Pah, auf so eine Art von Abenteuer, bei dem ich ein Hitzschlag bekomme, kann ich verzichten! Zum Glück haben wir dann aber bald Finns Platz aus der Jugendzeit gefunden. Es war wirklich eine sehr schöne Stelle, an die er mich hingeführt hatte. Ganz ungestört konnten wir hier, unter einem schattenspendenden großen Baum liegend,  mit Blick auf das Wasser und die vorbeifahrende Boote, den vielleicht heißesten Tag des Jahres ausklingen lassen. Eigentlich fehlte nur noch seine alte Gitarre, mit der er mir ein zu Herzen gehendes Liebeslied hätte vorspielen können.</p>
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		<title>Erneuter Aufbruch in die dufte Hauptstadt</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Jul 2011 09:48:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Finn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ausflug]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
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		<category><![CDATA[Fairtrade]]></category>
		<category><![CDATA[Hotel]]></category>
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		<category><![CDATA[Sommerurlaub]]></category>

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Gestern begann unser Sommerurlaub und endlich können Lea und ich sich wieder auf Reisen begeben. Erneut zieht es uns zuerst nach Berlin. Und weil wir diesmal ein paar Tage länger bleiben wollen, haben wir uns ein nettes Hotel gebucht. Lea wollte unbedingt keine 08/15 Unterkunft und so landeten wir in einem der verrücktesten Hotels der [...]]]></description>
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<p>Gestern begann unser Sommerurlaub und endlich können Lea und ich sich wieder auf Reisen begeben. Erneut zieht es uns zuerst nach Berlin. Und weil wir diesmal ein paar Tage länger bleiben wollen, haben wir uns ein nettes Hotel gebucht. Lea wollte unbedingt keine 08/15 Unterkunft und so landeten wir in einem der verrücktesten Hotels der Hauptstadt. Im &#8220;Propeller Island City Lodge&#8221; gibt es surreale Räume und Zimmer mit schiefen Wänden. Besonders schräg fanden wir die Möglichkeit in einem Raum zu übernachten, in dem die Möbel auf dem Kopf stehen.</p>
<p>Unseren ersten Ausflug durch Berlin begannen wir bei der East-Side-Galerie. Diese Berliner Sehenswürdigkeit ist einzigartig, hier haben Künstler aus der ganzen Welt eine Open Air Galerie geschaffen. Über 100 Künstler aus 21 Ländern sind 1990 in die Stadt gekommen und wurden inspiriert von den Berlinern, die erfreut über das Ende der Teilung ihrer Stadt waren. Diese Euphorie veranlasste die Künstler wunderbare Motive an die ehemalige Mauer aufzutragen. So entstanden bekannte Motive wie „Bruderkuss“, „Vaterland“ und die Verewigung des Kultfahrzeuges der DDR der Trabant.</p>
<p>Während wir uns diesen geschichtsträchtigen Teil Berlins anschauten, erinnerte ich mich daran wie mir Lea vor Jahren davon erzählte wie ihre Schwester Svenja den Abend der Maueröffnung erlebte. Sie ist damals mit einem Schauspieler, den sie von einer Fernsehserie her kannte, fast 2 Stunden in einem Hotelaufzug stecken geblieben. Dabei kamen sich die beiden nach einer Weile so nahe, dass sie sich die Zeit damit vertrieben auf dem Teppich der Kabine eine Nummer zu schieben! Als ich Lea meine Erinnerung mitteilte, meinte sie nur, dass es schade sei das wir so etwas noch nicht gemacht hätten. Dabei wusste sie doch, dass ich unter Klaustrophobie leide!</p>
<p>Am Nachmittag landeten wir wieder in Kreuzberg, um dem dortigen Kaffeemuseum einen Besuch abzustatten. Da Lea leidenschaftlich gerne alle Arten von Kaffe trinkt, war sie es die vorpreschte, um sich für alte Heimröstermaschinen, gedrechselte Kaffeemühlen, Cappuccinotassen und Moccakannen zu begeistern. Ich hingegen interessierte mich mehr für die Bedingungen unter denen der Kaffee angebaut wurde. Wer sich damit einmal näher beschäftigt hat, wird seine Tasse Kaffee noch mehr zu schätzen wissen! Mit dem Kauf einer Packung Bonga Forest Chiri Organic Fairtrade Wild Coffe  aus Äthiopien, verließen wir das dufte Gebäude wieder.</p>
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		<title>Alltag lass nach</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Jun 2011 17:16:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Finn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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Heute ist der Tag der Abreise. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge beenden wir heute unseren Urlaub. Klar freuen wir uns irgendwie auch wieder auf den Alltag, auf unsere Freunde und unsere Familien. Aber der Urlaub war gigantisch und wenn uns die Zeit und das Geld geblieben wären, hätten wir gerne noch ein paar [...]]]></description>
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<p>Heute ist der Tag der Abreise. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge beenden wir heute unseren Urlaub. Klar freuen wir uns irgendwie auch wieder auf den Alltag, auf unsere Freunde und unsere Familien. Aber der Urlaub war gigantisch und wenn uns die Zeit und das Geld geblieben wären, hätten wir gerne noch ein paar Tage drangehängt. Wenn wir nach Hause kommen, haben wir noch zwei Tage Zeit, um uns wieder einzuleben. Diese Zeit werden wir nutzen, um die vielen Fotos, die Lea geschossen hat, anzuschauen. Danach werden wir uns mit den vielen Souvenirs, die wir in Frankreich, London, Berlin, Leipzig und Alkmaar gekauft haben, einen kleinen Schrein errichten.</p>
<p>Bevor wir heute Morgen unsere Koffer packten, genossen wir ein Sektfrühstück mit Erdbeeren. Lea sah schon ein wenig zerknirscht aus. Ich versprach ihr, dass wir irgendwann noch mal in Frankreich Urlaub machen würden, wofür sie mir ein dankbares Lächeln schenkte. Wir haben uns schon jetzt dafür entschieden, dass wir unseren nächsten Urlaub wieder mit der Bahn bestreiten werden, um wieder bequem verschiedene Länder und Städte besuchen zu können.</p>
<p>Die Koffer waren gepackt. Noch hatten wir aber ein paar Stunden Zeit, bevor es wieder zurück nach Deutschland gehen sollte. Diese Zeit nutzten wir für eine Stadtrundfahrt. Wer nach Paris fährt, sollte diese in jedem Fall einmal gemacht haben. Während einer Stadtrundfahrt kommt man an allen wichtigen Sehenswürdigkeiten vorbei wie zum Beispiel dem perfekten Motiv von Lea – dem Eiffelturm. Ich bekomme immer noch eine Gänsehaut, wenn ich daran zurückdenke, wie viel Angst Lea und ich hatten, als wir mit dem Fahrstuhl zu den Aussichtsplattformen rauf gefahren sind. Ich hoffe, Lea hat nicht gemerkt, dass ich auch Bammel hatte.</p>
<p>Während der Stadtrundfahrt sahen wir neben dem Eiffelturm auch den Louvre, Sacre Couer und Notre Dame sowie einige andere Sehenswürdigkeiten. Es war wirklich eine aufregende Zeit in Paris. Zu schade, dass diese nun vorbei ist. Wir hatten nicht mehr viel Zeit. Also deckten wir uns in einer Patisserie mit Köstlichkeiten für unterwegs ein. Die originalen Eclairs und Petit Fours sind mit denen, die in Deutschland angeboten werden, einfach nicht zu vergleichen. Zudem nahmen wir noch Paris-Brest mit. Dabei handelt es sich um ein Brandteiggebäck, das nach dem gleichnamigen Pariser Radrennen benannt wurde. Das Gebäck erinnert an einen Fahrradreifen. Im Inneren des Teils verbirgt sich eine Buttercreme, die süchtig macht.</p>
<p>Nach unserem kleinen Einkauf gingen wir zurück ins Hotel, um unsere Koffer zu holen und auszuchecken. Lea nahm mich in den Arm und gab mir einen letzten Kuss, bevor es zum Bahnhof gehen sollte. Nun müssen wir aber wirklich los. Ich hoffe, der Zug lässt nicht allzu lange auf sich warten. Sonst fällt Lea und mir der Abschied vermutlich noch schwerer.</p>
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		<title>Süßes Verlangen</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Jun 2011 17:12:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lea</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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Heute Morgen haben wir erst mal ausgiebig gefrühstückt, um uns für die traumhafte Cote d`azur zu stärken. In einer typisch französischen Confisserie deckten wir uns mit Pralinen und Schokolade ein, bevor es an die Cote d`azur ging. Die Confisserie war ein Traum. Süßliche Düfte, die einem wahrlich die Sinne rauben können, machten sich dort breit. [...]]]></description>
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<p>Heute Morgen haben wir erst mal ausgiebig gefrühstückt, um uns für die traumhafte Cote d`azur zu stärken. In einer typisch französischen Confisserie deckten wir uns mit Pralinen und Schokolade ein, bevor es an die Cote d`azur ging. Die Confisserie war ein Traum. Süßliche Düfte, die einem wahrlich die Sinne rauben können, machten sich dort breit. Man wurde so praktisch dazu gezwungen, etwas Naschwerk mitzunehmen.</p>
<p>Die Fahrt an die Cote d`azur dauerte etwa 2,5 Stunden. Dort wartete auch gleich die nächste süße Verführung auf Finn und mich. Wir ließen uns in einem Restaurant nieder und aßen zu Mittag. Ich liebe Apfelkuchen und so entschied ich mich für eine Tarte Tatin als Dessert, die jeden Apfelkuchen in den Schatten stellt. Bei einem Tarte Tatin handelt es sich um einen französischen Apfelkuchen mit Karamell. Eine Tarte Tatin ist eine Monsterkalorienbombe. Das Hüftgold, das dadurch entsteht, kann man aber bei diesem einzigartigen Genuss verschmerzen. An der Cote d`azur machten wir einen langen Strandspaziergang. Es war total romantisch, Arm in Arm mit Finn in Erinnerungen an die letzten beiden Wochen zu schwelgen.</p>
<p>Auf dem Rückweg nach Paris machten wir Zwischenstation in Tarascon. Finn wollte unbedingt noch eine Weinprobe erleben. Er meinte, das würde einfach dazu gehören, wo wir schon mal in Südfrankreich seien. In einem Touristenbüro informierte man uns über einen Weinkeller, der sich direkt am Fuße der hoch über der Rhône liegenden Burg von Tarascon befand. Es war dann ein &#8216;98 Châteauneuf-du-Pape der uns so vorzüglich mundete, dass wir uns eine Holzkiste mit sechs Flaschen von diesem herrlichen Rotwein nach Hause schicken ließen. Der Maître des Vin erzählte uns, dass der Wein seine außergewöhnliche Qualität dem Kieselsteinboden verdankt, auf dem er gedeiht. Die Kieselsteine speichern die Wärme der Sonne, um sie nachts an die Trauben abzugeben. Leicht beduselt von dem köstlichen Tropfen, machten wir uns auf dem Weg zur Bahnstation, wo wir noch einen kleinen Imbiss zu uns nahmen, um bald darauf den Zug in die französische Metropole zu besteigen. Etwas wehmütig dachten wir während der Fahrt daran, dass es leider übermorgen schon wieder in Richtung Heimat geht.</p>
<p>Gegen Abend machten wir uns wieder auf zurück ins Hotel. Zuhause haben wir nur eine Dusche, also verzogen Finn und ich uns noch einmal in die traumhafte Badewanne, bevor wir ins Bett gingen. Die Köstlichkeiten aus der Confisserie von heute Morgen nahmen wir mit. Die Pralinen musste ich mit ihm teilen, obwohl ich mich wehrte. Dafür entlohnte Finn mich mit unzähligen Küssen auf all die Stellen, an denen ich es so gerne mag . Noch ein letztes Mal sollten sich unsere Lippen in diesem King-Size-Bett berühren und sich unsere Körper vereinen, bevor wir das Licht ausschalteten.</p>
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		<title>Der Eiffelturm – ein ungewöhnliches Bauwerk</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Jun 2011 17:08:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Finn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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Nach einem gestrigen romantischen Abend in unserem Hotelzimmer bzw. in der riesigen Badewanne, kuschelten wir uns in unser unglaublich bequemes King-Size-Bett. Wir haben in unserem Urlaub in verschiedenen Hotels und dementsprechend auch in verschiedenen Betten geschlafen, aber keines war bisher so bequem. Heute Morgen waren wir dank dieses traumhaften Bettes ausgeschlafen und voller Tatendrang. Wie [...]]]></description>
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<p>Nach einem gestrigen romantischen Abend in unserem Hotelzimmer bzw. in der riesigen Badewanne, kuschelten wir uns in unser unglaublich bequemes King-Size-Bett. Wir haben in unserem Urlaub in verschiedenen Hotels und dementsprechend auch in verschiedenen Betten geschlafen, aber keines war bisher so bequem. Heute Morgen waren wir dank dieses traumhaften Bettes ausgeschlafen und voller Tatendrang. Wie wir gestern Nachmittag bereits besprochen hatten, machten wir uns auf den Weg zum Eiffelturm – dem perfekten Motiv für Lea. Ich habe keine Ahnung, wie viele Fotos Lea von diesem außergewöhnlichen Bauwerk geknipst hat. Ich wusste nicht viel über den Eiffelturm. Er steht in Paris, ist das Wahrzeichen der Stadt und wurde von Gustave Eiffel gebaut, nach dem er auch benannt wurde. 300 Meter ragt dieses einmalige Bauwerk in die Luft.</p>
<p>Ich wusste gar nicht, dass man den Turm betreten darf. Lea hat ein wenig Höhenangst. Aber mit mir zusammen hat sie sich dann doch getraut den Eiffelturm hochzufahren. Auf Treppensteigen hatte sie dann doch keine Lust. Also sind wir mit dem Fahrstuhl den Turm rauf gefahren. Lea hatte erst totale Angst und ich dachte, sie würde mir die Hand brechen, so sehr krallte sie sich fest. Dass mir auf einer Höhe von etwa 50 Meter auch ein wenig schwummerig wurde, versuchte ich gekonnt zu überspielen. Im ersten und zweiten Stock des Eiffelturms ist sogar ein Restaurant untergebracht. Das im ersten Stock besuchten wir später noch, um uns für unseren Mut zu belohnen.</p>
<p>Der Eiffelturm hat drei Aussichtsplattformen und wir haben alle besucht, sodass wir uns am höchsten Punkt auf einer Höhe von etwa 250 Metern befanden. Lea hatte später auch keine Angst mehr. Ich zugegebenermaßen umso mehr. Aber die traumhafte Aussicht auf Paris war so atemberaubend, dass sie einfach für jegliche Panik entschädigt. Lea war heute den ganzen Tag noch total aufgeregt. Paris ist so eine romantische Stadt, die bestimmt sogar eine alte Liebe wieder neu aufflammen lassen würde. Unsere Liebe ist noch genauso lebendig wie seit dem ersten Tag, aber das romantische Flair der Stadt kann einem ganz schön den Kopf verdrehen. Deshalb ist es nun auch für mich an der Zeit ins Bett zu gehen und mit Lea zu kuscheln, bevor wir schlafen.</p>
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		<title>Froschschenkel in Aspik</title>
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		<pubDate>Sun, 12 Jun 2011 16:56:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lea</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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Gestern haben wir unseren letzten Abend in der Traumstadt London verbracht. Es war wirklich eine aufregende Zeit dort, wenn sie auch durchaus noch hätte länger sein können. Gestern Morgen fuhren wir mit dem Taxi zum Bahnhof. Im Zug spielten wir obligatorisch wieder ein paar Runden Uno. Diesmal hat Finn sogar eine davon gewonnen. Nur 3 [...]]]></description>
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<p>Gestern haben wir unseren letzten Abend in der Traumstadt London verbracht. Es war wirklich eine aufregende Zeit dort, wenn sie auch durchaus noch hätte länger sein können. Gestern Morgen fuhren wir mit dem Taxi zum Bahnhof. Im Zug spielten wir obligatorisch wieder ein paar Runden Uno. Diesmal hat Finn sogar eine davon gewonnen. Nur 3 Stunden später eroberten wir Frankreich.</p>
<p>Ich war total aufgeregt. Schließlich war ich noch nie in Paris, das auch liebevoll als &#8220;Stadt der Liebe&#8221; bezeichnet wird. Ob die Stadt wirklich so romantisch ist, wie jeder sagt?, habe ich mir gedacht. Was ich bisher gesehen habe, hat mich definitiv überzeugt. Was ich über Frankreich wusste, war, dass die Franzosen Froschschenkel verspeisen, was mir allein bei dem Gedanken schon eine Gänsehaut verpasst. Zudem sollen die Franzosen sehr arrogant sein. Aber die französische Sprache klingt einfach wundervoll.</p>
<p>Wir hatten Glück! Finn und ich mussten keine Froschschenkel in Aspik essen und nur wenige der Franzosen kamen wirklich überheblich rüber. Die meisten waren ausgesprochen nett und hilfsbereit. Als wir fragten, wo man einen guten Wein trinken könne, hieß die Antwort prompt, dass wir unbedingt das &#8220;Le Rubis&#8221; besuchen sollten, dort würde es den besten Wein der Stadt geben. Dabei handelt es sich um eine Weinbar. Wie wir später feststellen konnten, wurden wir nicht enttäuscht und der Wein war ausgezeichnet. Zum guten Tropfen bestellten wir noch eine Käseplatte, die ebenfalls sehr lecker war. Danach sahen wir uns die Stadt noch ein wenig an und planten den morgigen Tag. Im Hotel angekommen, inspizierte ich das Bad, wo ich eine riesige Badewanne vorfand. Finn und ich haben also, bevor wir bald ins Bett fallen, noch einen aufregenden Plan. Unbeding müssen wir auch noch das perfekte Motiv für ein Foto besuchen – den Eiffelturm.</p>
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		<title>In London ticken die Uhren anders</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Jun 2011 16:31:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Finn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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Abends waren wir noch in einer Bar und haben ein paar Cocktails getrunken, die es ganz schön in sich hatten. Im Gegensatz zu Lea war ich heute Morgen schon recht früh fit. Lea ist erst später aufgestanden und sah ziemlich verkatert aus. Sie sprang erst mal unter die Dusche, um wieder einen klaren Kopf zu [...]]]></description>
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<p>Abends waren wir noch in einer Bar und haben ein paar Cocktails getrunken, die es ganz schön in sich hatten. Im Gegensatz zu Lea war ich heute Morgen schon recht früh fit. Lea ist erst später aufgestanden und sah ziemlich verkatert aus. Sie sprang erst mal unter die Dusche, um wieder einen klaren Kopf zu bekommen. Sie brauchte ziemlich lange und ich fragte, ob sie denn bald fertig sei. In dem Moment kam sie schon mit einem Handtuchturban auf dem Kopf und in ein Handtuch gehüllt aus dem Bad.</p>
<p>Lea bekommt jedes Mal, wenn sie etwas fotografiert eine ganz helle Stimme und quiekt: &#8220;Oh, wie schön, was für ein tolles Motiv! Perfekt!&#8221; Auf dem Tisch lag ihre Kamera. Ich äffte sie nach und schoss ein Foto von ihr, während sie mir einen mahnenden Blick zuwarf. Dann stolzierte sie wie ein Model auf mich zu. &#8220;Ja, zeig der Kamera, dass du sie liebst&#8221; ,witzelte ich. Lea stand nur noch wenige Zentimeter von mir entfernt, als ihr das Handtuch vom Körper rutschte. Nun stand sie völlig nackt in ihrer ganzen Schönheit vor mir und lächelte. Ich reichte ihr die Hand und zog sie näher zu mir. Sie kletterte auf meinen Schoß, schlang ihre Arme um mich und flüsterte mir ein paar liebe Worte zu, bevor sie mich küsste. Der Rest unterliegt der Zensur und bleibt Lea und mein süßes Geheimnis. Nach unserem kleinen morgendlichen Abenteuer waren wir hellwach und hungrig. Wir frühstückten noch eine Kleinigkeit und machten uns dann auf zum Uhrenmuseum.</p>
<p>Lea hat bereits eine beeindruckende Uhrensammlung, aber mit dem Clockmaker`s Museum kann sie nicht mithalten. Das Londoner Uhrenmuseum beherbergt die älteste Uhrensammlung der Welt. Mehr als 700 Uhren können dort besichtigt werden. Der Eintritt ins Clockmaker`s war kostenlos, was uns natürlich zu Gute kam, wo wir doch bereits in den anderen Städten so viel Geld fürs Shoppen ausgegeben haben und London auch noch auf uns wartete. Das Uhrenmuseum gehört zur Clockmakers Company, die zusätzlich auch eine Bibliothek beherbergt. Ein Großteil der Bücher stammt von britischen Uhrmachern, die wirklich wahre Meisterwerke geschaffen haben wie man im Museum sehen konnte. Große Standuhren, Taschenuhren, Armbanduhren soweit das Auge reicht und dabei war eine Uhr schöner als die andere. Lea war hin und weg und hätte am liebsten das eine oder andere Modell mitgenommen.</p>
<p>Nach unserem Museumsbesuch gingen wir erst mal ausgiebig shoppen. Natürlich kauften wir auch zwei &#8220;I love London&#8221;-Shirts sowie etliche Souvenirs für uns, die engsten Freunde und die Familie. London ist wirklich eine atemberaubende Stadt. Überall verrückte Leute und irrsinnig schöne Plätze und Sehenswürdigkeiten. Wir werden die Stadt bestimmt irgendwann noch mal besuchen. Morgen schon verbringen wir schweren Herzens unseren letzten Abend in London und dann geht es auf ins vermutlich romantischste Land der Welt.</p>
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		<title>Without vinegar oder schallendes Gelächter</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Jun 2011 16:25:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lea</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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Den Sonntag verbrachten wir  in Leipzig. Wir besuchten einige für uns interessante Museen und besichtigten imposante Bauwerke wie das Reichsgerichtsgebäude. Finn wollte unbedingt noch in das Sportmuseum und ich wollte in das Museum der Bildenden Künste. Also besuchten wir sie beide. Das Museum der Bildenden Künste hat mir wirklich beinah den Atem geraubt. Dort gab [...]]]></description>
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<p>Den Sonntag verbrachten wir  in Leipzig. Wir besuchten einige für uns interessante Museen und besichtigten imposante Bauwerke wie das Reichsgerichtsgebäude. Finn wollte unbedingt noch in das Sportmuseum und ich wollte in das Museum der Bildenden Künste. Also besuchten wir sie beide. Das Museum der Bildenden Künste hat mir wirklich beinah den Atem geraubt. Dort gab es eine extrem umfangreiche Bildersammlung vom späten Mittelalter bis hin zur Moderne. Wirklich sehr beeindruckend. Doch dann war es auch schon wieder an der Zeit, dass wir uns vom schönen Leipzig verabschieden mussten. Natürlich hatte der Zug mal wieder Verspätung und das, wo ich doch so ungeduldig bin. Wir hatten einen Zug mit Schlafwagen gebucht und schliefen während der zwölfstündigen Fahrt erst mal aus. Ich muss sagen, dass ich sehr schlecht geschlafen habe.</p>
<p>Gestern Morgen kamen wir in London an. Finn und ich waren irre hungrig und beschlossen, ein typisch englisches Gericht zu und zu nehmen. Fish &amp; Chips standen auf dem Speiseplan. Finn liebt dieses Gericht. Ich würde es auch mögen, wenn da nicht die Sache mit dem Essig wäre. Ich überlegte, ob es frech wäre, die Chips &#8220;typisch deutsch&#8221; zu bestellen. Wir betraten einen Imbiss. An der Theke stand eine etwas bullige Frau, die ein wenig unfreundlich dreinblickte, wie ich fand. Nachdem ich bestellt hatte, erhellte sich ihr Gesicht und Sie brach in schallendes Gelächter aus, sodass ich im ersten Moment erschrak. Die Engländer haben nun einmal einen sehr trockenen Humor. Aber ihr Lachen war sehr ansteckend. Aber warum lachte die dralle Dame denn? Sie fand es urkomisch, dass ich meine Chips without vinegar, also ohne Essig bestellte. Sie grinste Finn an, der seine Chips in typisch englischer Manier geordert hatte. Scheinbar kommt es nicht oft vor, dass jemand Fish &amp; Chips ohne Essig bestellt. Finn und ich haben noch den ganzen Tag über diese Situation lachen müssen. Ich freue mich schon besonders auf den morgigen Tag, dann geht’s nämlich ins Uhrenmuseum und natürlich zum Shopping.</p>
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		<title>Pictures from you in Leipzig</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Jun 2011 16:23:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Finn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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Der Aufenhalt in Berlin mit Lea war sehr anstrengend, aber auch spaßig. Dementsprechend fielen wir abends total kaputt ins Bett. Das war aber eigentlich auch gut so, sonst hätten wir den für Lea heute vermutlich aufregendsten Tag in Leipzig nicht überstanden. Neben ein bisschen Sightseeing, mussten wir natürlich Lea zuliebe auch das Kamera- und Fotografiemuseum [...]]]></description>
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<p>Der Aufenhalt in Berlin mit Lea war sehr anstrengend, aber auch spaßig. Dementsprechend fielen wir abends total kaputt ins Bett. Das war aber eigentlich auch gut so, sonst hätten wir den für Lea heute vermutlich aufregendsten Tag in Leipzig nicht überstanden. Neben ein bisschen Sightseeing, mussten wir natürlich Lea zuliebe auch das Kamera- und Fotografiemuseum besuchen. Lea liebt die Fotografie. Natürlich hatte sie auch ihre Kamera mit dabei und knipste, was das Zeug hält. Lea knippst auch ständig Freunde, die Familie und mich, was manchmal wirklich nerven kann. Sie hat, wenn es um Fotos geht, die Mentalität von Japanern. Die fotografieren auch alles, was ihnen vor die Linse läuft. So werden wir nach unserem Urlaub tausende Fotos von Berlin, Alkmaar, Leipzig usw. haben, um in Erinnerungen schwelgen zu können.</p>
<p>Im Kamera- und Fotografiemuseum in Leipzig werden auch Führungen angeboten. Der Eintritt ins Museum kostete 3,– Euro. Wir hätten gerne an einer Führung durchs Museum teilgenommen, aber leider wird diese erst ab einer Gruppe von 10 Personen angeboten. Wir waren frühzeitig im Museum und es waren noch nicht sehr viele Leute da, so dass wir den Museumsbesuch auf eigene Faust unternehmen mussten. Sonst hätten wir uns einfach einer Gruppe anschließen können.</p>
<p>Das Museum ist in einem wunderschönen Fachwerkhaus untergebracht, das sich über zwei Etagen erstreckt. Unzählige Kameras zierten die Räume. Kameras, die im Gegensatz zu den heutigen Digitalkameras, riesengroß erschienen. Die Räume waren sehr liebevoll gestaltet. Nicht nur historische Kameras luden dazu ein, besichtigt zu werden, sondern auch Fotografien. Besonders auffällig war jedoch eine riesige Reprokamera von Hoh und Hahne. Im Museum war ganz klar eine Linie zu erkennen, die die damalige Technik bis heute fortführt. Im ersten Stock finden wechselnde Fotoausstellungen statt. Die Fotos konnten uns, besonders Lea, genauso sehr beeindrucken wie die Kameras, worunter sehr bemerkenswerte Exemplare zu finden waren, unter anderem ein so genannter Stereogucker. Ich hatte von so einem Ding noch nie etwas gehört. Lea wusste mit diesem Begriff durchaus etwas anzufangen. Der Stereogucker zeigt zwei Bilder, die das menschliche Gehirn in ein 3D-Bild umwandelt, wie Lea mir erklärte. Im Grunde genommen handelt es sich dabei jedoch um eine optische Täuschung. Das Kamera- und Fotografiemuseum vereint gekonnt Technik und Kunst und ist in jedem Fall einen Besuch wert. Bald geht’s dann auf in die lebendige Stadt London.</p>
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		<title>Berlin ist bärenstark</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Jun 2011 16:19:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lea</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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Berlin ist bärenstark, wenn man von dem Zweiradmuseum absieht, habe ich mir gedacht. Die ganzen Shoppingmöglichkeiten und Plätze wie der Alex (Alexanderplatz), das Brandenburger Tor und all die anderen Sehenswürdigkeiten würden mich persönlich viel mehr interessieren, war mein Gedanke, als wir uns in Berlin Kreuzberg auf zum besagten Museum machten. Aber ich sollte positiv überrascht [...]]]></description>
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<p>Berlin ist bärenstark, wenn man von dem Zweiradmuseum absieht, habe ich mir gedacht. Die ganzen Shoppingmöglichkeiten und Plätze wie der Alex (Alexanderplatz), das Brandenburger Tor und all die anderen Sehenswürdigkeiten würden mich persönlich viel mehr interessieren, war mein Gedanke, als wir uns in Berlin Kreuzberg auf zum besagten Museum machten. Aber ich sollte positiv überrascht werden, wie ich später feststellte. Zuvor hatten wir eine ziemlich lange Zugfahrt von etwa 8 Stunden vor uns, die wir natürlich gut zu nutzen wussten. Ich hatte für den Fall der Fälle, das es doch mal längere Wartezeiten oder Fahrstrecken geben sollte, Reisespiele eingepackt. Wir entschlossen uns dazu,Uno zu spielen, was sehr amüsant war. Finn ist ein sehr ehrgeiziger Typ, der beim Uno einfach nicht verlieren kann. Und beim Uno gehe ich meistens als Sieger hervor. Dafür ist er im Schach unschlagbar. Nachdem er einige Runden verloren hatte, spielten wir also Schach und ich wurde gnadenlos abgezockt. Danach hatte sich Finns Stimmung auch wieder gebessert. Vorbei an Wiesen und Feldern kamen wir nach einer scheinbar nie enden wollenden Fahrt und ein paar Stunden Schlaf morgens in Berlin an. Dementsprechend bin ich jetzt gerade auch sehr müde. Das Museum öffnete erst um 10 Uhr. Also hatten wir noch Zeit, ein ausgiebiges Frühstück mit extra starkem Kaffee zu genießen. Nachdem wir genügend Kraft getankt hatten, ging es auf zum Zweiradmuseum, das sich in einem Hinterhof in der Nähe der Oberbaumbrücke befindet. So haben wir es uns selbstverständlich nicht nehmen lassen, die Aussicht von der Brücke aus zu genießen. Zunächst habe ich gedacht was ich wohl in dem Museum sollte, zumal mich Fahrräder sogar nicht interessieren und diese eher der Leidenschaft von Finn entsprechen. In dem Museum ging es jedoch nicht nur um Fahrräder. In einem Zweiradmuseum wird logischerweise alles gezeigt, was zwei Räder hat, wie ich feststellen musste. So gab es neben Fahrrädern auch viele liebevoll gepflegte Oldtimer-Motorräder. Unglaublich, die Motorräder, aber auch die Fahrräder waren derart gut gepflegt, als wären sie gerade erst gefertigt worden. Sehr interessant fand ich persönlich auch die Beiwagen. Finn war natürlich eher von den Fahrrädern angetan. Neben den Ausstellungsstücken konnte man dort auch noch ein Archiv mit Literatur zum Thema Zweiräder besichtigen. Im Anschluss gingen wir natürlich auch noch ausgiebig shoppen und aßen eine Currywurst.</p>
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		<title>Kulinarische Genüsse in Alkmaar</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Jun 2011 16:07:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Finn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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Alkmaar liegt etwa 50 Kilometer von Amsterdam entfernt, in der niederländischen Provinz Noord-Holland. Zunächst besuchten Lea und ich den legendären Käsemarkt dort. Wir hatten schon viel Gutes über ihn gehört und wollten ihn nun selbst mal besuchen. Und der Besuch hat sich echt gelohnt. Dort gab es wirklich viel zu sehen. Es fühlte sich ein [...]]]></description>
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<p>Alkmaar liegt etwa 50 Kilometer von Amsterdam entfernt, in der niederländischen Provinz Noord-Holland. Zunächst besuchten Lea und ich den legendären Käsemarkt dort. Wir hatten schon viel Gutes über ihn gehört und wollten ihn nun selbst mal besuchen. Und der Besuch hat sich echt gelohnt. Dort gab es wirklich viel zu sehen. Es fühlte sich ein wenig an, als würde man in die Vergangenheit entführt werden. Der Käsemarkt fand auf dem Marktplatz in Alkmaar statt. Über den ganzen Platz verbreitete sich der Duft von Käse. Dabei war das keineswegs so unangenehm wie an einer Käsetheke am Supermarkt, wo einem die Gerüche auch schon mal ganz schön nerven können.</p>
<p>Das Besondere hier ist, dass der Käse noch in alter Tradition verkauft wird. Der Alkmaarer Käsemarkt ist der einzige Käsemarkt in den Niederlanden, der diese bemerkenswerte Tradition beibehalten hat. Lea und ich haben wirklich gestaunt, wie viel auf dem Markt los war, und hatten einen irrsinnigen Spaß dabei, die Käseträger und das übrige Spektakel zu beobachten. Überall auf dem Marktplatz wuselten Menschen, lachten und freuten sich. Den Käsemarkt in Alkmaar muss man einfach gesehen haben, um ihn begreifen zu können.</p>
<p>Wir kamen schon sehr früh in Alkmaar an. Der Käsemarkt beginnt jedoch erst um 10.00 Uhr. So konnten wir die Verkäufer noch beobachten, wie sie den Markplatz für das Schauspiel vorbereiteten. Verrückt, dass man sich so viel Arbeit für nur einen Tag bzw. den Vormittag macht. Schließlich hat der Käsemarkt nur bis 12.30 Uhr geöffnet. Danach wird alles aufgeräumt und es scheint, als hätte eine derartige Aktion nie auf dem Marktplatz stattgefunden. Lea überlegte, wie viel so ein Käselaib wohl wiegt, als man die Teile aufeinander stapelte. Mich interessierte es eigentlich weniger. Ich konnte es kaum erwarten bis der Markt endlich losgeht.</p>
<p>Es war 10 Uhr, als eine Glocke ertönte. Damit war der Markt eröffnet und das Spektakel konnte beginnen. Plötzlich erwachte das Leben auf dem Markt. Lauter Käseträger wuselten mit großen Tragebahren aus Holz hin und her. Alle waren weiß gekleidet. Käufer begutachteten die Käsestapel und nahmen mit einem Werkzeug, das ähnlich aussieht wie ein Apfelentkerner, Proben aus dem Käse, um ihn zu probieren. Danach wurde der Käse beklopft. Scheinbar ist es möglich, die Reife des Käses durch das Beklopfen bzw. das Geräusch, das dadurch entsteht, zu bestimmen. Also ich könnte das nicht. Das können wohl nur wahre Käsekenner.</p>
<p>Bevor der Käse an den Mann gebracht wird, muss er gewogen werden. In Alkmaar gibt es eine Käseträgergilde. Nur Mitglieder dieser Gilde dürfen den Käse wiegen. Er wird dann von den Mitgliedern der Käseträgergilde zu einer riesigen Waage getragen. Die befindet sich im Erdgeschoss der Stadtwaage. Der Weg zur Waage ist recht kurz, aber man kann erahnen, wie anstrengend das Käsetragen sein muss. Nachdem der Käse gewogen wurde, kann man die Käufer dabei beobachten, wie sie mit den Verkäufern verhandeln. Es ist beinahe wie auf einem türkischen Basar, also sehr lebhaft und teilweise amüsant.</p>
<p>Später haben Lea und ich einen Holländer kennen gelernt, der sehr gut Deutsch sprechen und uns etwas mehr über den Käsemarkt erzählen konnte. Er erklärte uns, dass die Käseträger während des Käseverkaufs (eigentlich ist es vielmehr eine Versteigerung) weder rauchen noch trinken dürften. Laut den Regeln der Käseträgergilde ist es den Käseträgern außerdem strengsten untersagt, Trinkgeld anzunehmen. Ob der Verstoß gegen diese Regel zum Ausschluss aus der Käseträgergilde führen würde, konnte er uns leider nicht beantworteten. Er verriet uns, dass die Käseträgergilde aus vier Gruppen besteht. Jede von Ihnen hat sieben Käseträger. Die einzelnen Gruppen sind an den jeweils unterschiedlich farbigen Hüten zu erkennen. Die vier Gruppen stehen unter dem Käsevater. Der Käsevater hat einen schwarzen Stock mit einem silbernen Knauf, an denen er zu erkennen ist.</p>
<p>In Alkmaar in der Stadtwaage ist neben der riesigen Käsewaage auch ein Käsemuseum untergebracht, das wir ebenfalls besuchten. Dort wird alles zur Herstellung von Käse erklärt. Darüber hinaus konnte man dort noch verschiedene Gegenstände besichtigen, die zur traditionellen Käseherstellung dienten. Dort hingen auch viele Gemälde und Bilder, die insbesondere Lea anzogen. Sie interessiert sich sehr für Kunst und Fotografie. Aber das Museum an sich war sehr schön. Es war ein sehr altes Gebäude, das ebenso sehenswert ist wie die Ausstellung selbst. Lea und ich beschlossen am nächsten Tag noch die Altstadt von Alkmaar zu besuchen. Danach wollen wir weiter nach Berlin.</p>
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		<title>Das fängt ja gut an</title>
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		<pubDate>Tue, 31 May 2011 15:56:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lea</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bahnhof]]></category>
		<category><![CDATA[Eifersucht]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaub]]></category>

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Endlich zwei Wochen Urlaub! Bahntrips nach London, Berlin, Leipzig und Frankreich stehen an. Und als erstes geht es nach Alkmaar in den Niederlanden. Aber statt sich auf unseren gemeinsamen Urlaub zu freuen, baggert Finn erstmal andere Frauen an. Das dachte ich zumindest.
Angekommen am Bahnhof, musste ich noch mal zur Toilette. Dort war eine endlos lange [...]]]></description>
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<p>Endlich zwei Wochen Urlaub! Bahntrips nach London, Berlin, Leipzig und Frankreich stehen an. Und als erstes geht es nach Alkmaar in den Niederlanden. Aber statt sich auf unseren gemeinsamen Urlaub zu freuen, baggert Finn erstmal andere Frauen an. Das dachte ich zumindest.</p>
<p>Angekommen am Bahnhof, musste ich noch mal zur Toilette. Dort war eine endlos lange Schlange und ich musste ewig warten, bis ich endlich aufs Klo konnte. Als ich zurückkam, sah ich, wie Finn eine sehr attraktive Frau beobachtete. Er schien sehr angetan von ihr zu sein. Ich konnte spüren, wie mir die Zornesröte ins Gesicht stieg. Eifersucht ist ein hässliches Monster, das dich von innen auffrisst. So stiefelte ich hastigen Schrittes zu Finn, um ihn zur Rede zu stellen. Die Frau stand nur circa zwei Meter von Finn entfernt. Ich zog ihn beiseite und fragte ihn, warum er ständig anderen Frauen hinter herschauen müsse. Ich kriegte mich gar nicht mehr ein, so wütend war ich. Finn nickte in Richtung der Frau, grinste mich an und zog mich beiseite. Ich wollte wissen, was das soll, aber er legte seinen Finger an meine Lippen. Wir hatten noch ein wenig Zeit und gingen einen Kaffee trinken. Dort erzählte er, was passiert war.</p>
<p>Die Frau, die Finn beobachtet hatte, war mit ihrem Freund aus dem Urlaub gekommen und hatte sich ein wunderschönes Paar Schuhe gekauft, welche sie gerade trug. An dem Schuh war der Absatz abgebrochen und sie regte sich fürchterlich auf, als ihr Freund darüber zu lachen begann. Dann hatten sie sich gestritten und der Mann war weg gegangen. Die Frau stand barfuß da und schimpfte leise vor sich hin. Das hatte Finn belustigt. Und ich hatte es gar nicht bemerkt. Ich musste mich also bei Finn entschuldigen. Also nahm ich ihn in den Arm. „Die Frau ist ja auch gar nicht dein Typ“, sagte ich. Finn grinste mich frech und meinte, so schlecht habe sie nun auch nicht ausgesehen. Ich gab ihm einen sanften Klaps und er spielte den Ausgeknockten. Wir lachten. Dann kam der Zug und wir konnten endlich ab in den ersehnten Urlaub.</p>
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		<title>Auch eine Reise von tausend Meilen fängt mit dem ersten Schritt an</title>
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		<pubDate>Mon, 30 May 2011 15:50:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lea</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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Dies ist das Reisetagebuch von Lea und Finn. Wir leben mit unseren 28  und 34 Jahre Jahren zurzeit in Hamburg und sind ein etwas verrücktes  Paar, dass trotz hin- und wieder auftretender Differenzen, immer noch  viel Spaß an unserer Liebe und an unseren erotischen Beisammensein hat.  Doch auch das Reisen spielt [...]]]></description>
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<p>Dies ist das Reisetagebuch von Lea und Finn. Wir leben mit unseren 28  und 34 Jahre Jahren zurzeit in Hamburg und sind ein etwas verrücktes  Paar, dass trotz hin- und wieder auftretender Differenzen, immer noch  viel Spaß an unserer Liebe und an unseren erotischen Beisammensein hat.  Doch auch das Reisen spielt in unserer beinahe vierjährigen Beziehung  eine große Rolle.  Bei den Touren, die wir unternehmen, besuchen wir  hauptsächlich  Orte und Gegenden die für ihre besonderen Spezialitäten  und schönen Dinge bekannt sind. Auch wenn wir fast nur mit der Bahn  unterwegs sind, ist uns dafür kein Weg zu weit. Zum Glück haben wir  beide einträgliche Berufe, die uns zudem noch viel Freizeit lassen.  Diese sehr zu schätzenden Voraussetzungen führen aber auch leider dazu,  dass wir zugeben müssen in gewisser Hinsicht wahre Konsumjunkies  geworden zu sein! Warum das so ist haben wir noch nicht herausbekommen.  Es heißt ja, mit übermäßigen Konsum wird etwas Fehlendes kompensiert.  Manchmal denken wir deshalb, dass wir einfach mal zuhause bleiben  sollten, um heraus zu bekommen was das sein könnte. Aber irgendwie  kriegen wir das einfach noch nicht hin, immer wieder ziehen uns die  vielen verführerischen Dinge die es gibt in ihren Bann. Das gute dabei  aber ist, dass wir beide, gerade wenn wir unterwegs sind, immer über  sehr vieles miteinander sprechen können.</p>
<p>Jetzt also viel Spaß mit den Aufzeichnungen unseres Reisetagebuchs,  das uns zu den Stätten und Regionen führt in denen es so einiges zu  bestaunen gibt.</p>
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