Die beiden letzten Tage waren aufregend und abenteuerlich. Auch gestern hat Lea immer wieder von Dannys entschlossenes  Handeln geschwärmt. Es war ja auch zu schön mit anzusehen, wie er den Idioten auf die Matte gelegt hatte. Als ich gestern auch mit Blanche darüber sprach, meinte sie, dass ihr Freund schon seit seiner Jugend den Kampfsport Wing-Tsung mache. Auch sie selbst sei schon seit einigen Jahren dabei, diese Art der Selbstverteidigung zu trainieren.  Der Legende nach, soll WT der Name einer von zwei Frauen sein, die dieses Kampf- und Selbstverteidigungssystem aus ihren Erfahrungen im Training mit Mönchen des Shaolin-Klosters entwickelt haben. Auf jeden Fall scheint es sehr effektiv zu sein!

Tagsüber wurden die letzten Tauchgänge und Unterwasseraufnahmen gemacht. Auch wir durften wieder dabei sein und konnten einen bestimmt 10 Meter großen bläulichen Walhai mit riesigem breiten Maul, hellem Bauch und gefleckten Rücken bewundern. Angst braucht man vor ihnen nicht zu haben, da sie sich  hauptsächlich von Plankton und kleinen Fischen ernähren. Beim Abendessen erzählte man uns, dass dieser Fisch, der im übrigen der größte überhaupt ist, bis zu 100 Jahre alt werden kann.

Der Abend verlief gestern ganz friedlich, die dumme Clique war zum Glück  am Morgen wieder abgereist. Nach dem Essen hatten uns Blanche und Danny in eine Bar im Nachbarort eingeladen, deren Besitzerin Melinda eine Freundin von den beiden war. Wir hatten uns in der dortigen beschwingten Atmosphäre prächtig miteinander unterhalten. Die Stunden vergingen wie im Fluge, und zur vorgerückten Stunde, gegen ein Uhr Nachts, wurde die Musik ordentlich aufgedreht, so dass wir alle nach fetziger Cumbia Musik die kleine Tanzfläche stürmten und ausgelassen rumzappelten. Nach dem wir uns ordentlich ausgetobt hatten, legte Melinda langsame Engtanz –Songs auf. Und während ich es genoss die schöne Blanche dabei in meinen Armen zu halten, sah ich beim Spicken über ihre Schulter, dass sich auch Lea beim Anschmiegen an Danny sehr wohlfühlte. Meine Liebste und ich blinzelten uns kurz zu, und so wussten wir beide, dass alles in bester Ordnung war. Wir genossen diese außergewöhnlich knisternde Atmosphäre sehr.

Als wir angeheitert und wohlbeschwingt wieder im Hotel ankamen, fragte uns Blanche, ob wir noch Lust hätten mit ihnen aufs Zimmer zu kommen. Lea und ich nickten uns im Wissen was nun kommen könnte ermutigend zu. Wir wollten beide dieses Abenteuer und landeten schon ziemlich bald, nachdem wir alle noch etwas nach gemächlicher Musik getanzt hatten, im großen Bett unserer Gastgeber.

Unsere Begegnung mit den beiden fühlte sich total stimmig, erregend und extrem brizzelig an. Es war äußerst lustvoll, sich der schönen Blanche hinzugeben und dabei mitzubekommen wie meine Liebste Lea sich in ekstatischen Höhepunkten verlor. Was für eine Nacht!

Auch am Morgen danach, an dem es eigentlich schon Mittag war, war nichts komisch gewesen zwischen uns Vieren. Ganz im Gegenteil, bei unserem  gemeinsamen Frühstück haben wir herzhaft miteinander gescherzt und gelacht.

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