Erneuter Aufbruch in die dufte Hauptstadt

Gestern begann unser Sommerurlaub und endlich können Lea und ich sich wieder auf Reisen begeben. Erneut zieht es uns zuerst nach Berlin. Und weil wir diesmal ein paar Tage länger bleiben wollen, haben wir uns ein nettes Hotel gebucht. Lea wollte unbedingt keine 08/15 Unterkunft und so landeten wir in einem der verrücktesten Hotels der Hauptstadt. Im „Propeller Island City Lodge“ gibt es surreale Räume und Zimmer mit schiefen Wänden. Besonders schräg fanden wir die Möglichkeit in einem Raum zu übernachten, in dem die Möbel auf dem Kopf stehen.

Unseren ersten Ausflug durch Berlin begannen wir bei der East-Side-Galerie. Diese Berliner Sehenswürdigkeit ist einzigartig, hier haben Künstler aus der ganzen Welt eine Open Air Galerie geschaffen. Über 100 Künstler aus 21 Ländern sind 1990 in die Stadt gekommen und wurden inspiriert von den Berlinern, die erfreut über das Ende der Teilung ihrer Stadt waren. Diese Euphorie veranlasste die Künstler wunderbare Motive an die ehemalige Mauer aufzutragen. So entstanden bekannte Motive wie „Bruderkuss“, „Vaterland“ und die Verewigung des Kultfahrzeuges der DDR der Trabant.

Während wir uns diesen geschichtsträchtigen Teil Berlins anschauten, erinnerte ich mich daran wie mir Lea vor Jahren davon erzählte wie ihre Schwester Svenja den Abend der Maueröffnung erlebte. Sie ist damals mit einem Schauspieler, den sie von einer Fernsehserie her kannte, fast 2 Stunden in einem Hotelaufzug stecken geblieben. Dabei kamen sich die beiden nach einer Weile so nahe, dass sie sich die Zeit damit vertrieben auf dem Teppich der Kabine eine Nummer zu schieben! Als ich Lea meine Erinnerung mitteilte, meinte sie nur, dass es schade sei das wir so etwas noch nicht gemacht hätten. Dabei wusste sie doch, dass ich unter Klaustrophobie leide!

Am Nachmittag landeten wir wieder in Kreuzberg, um dem dortigen Kaffeemuseum einen Besuch abzustatten. Da Lea leidenschaftlich gerne alle Arten von Kaffe trinkt, war sie es die vorpreschte, um sich für alte Heimröstermaschinen, gedrechselte Kaffeemühlen, Cappuccinotassen und Moccakannen zu begeistern. Ich hingegen interessierte mich mehr für die Bedingungen unter denen der Kaffee angebaut wurde. Wer sich damit einmal näher beschäftigt hat, wird seine Tasse Kaffee noch mehr zu schätzen wissen! Mit dem Kauf einer Packung Bonga Forest Chiri Organic Fairtrade Wild Coffe  aus Äthiopien, verließen wir das dufte Gebäude wieder.

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