Froschschenkel in Aspik

Gestern haben wir unseren letzten Abend in der Traumstadt London verbracht. Es war wirklich eine aufregende Zeit dort, wenn sie auch durchaus noch hätte länger sein können. Gestern Morgen fuhren wir mit dem Taxi zum Bahnhof. Im Zug spielten wir obligatorisch wieder ein paar Runden Uno. Diesmal hat Finn sogar eine davon gewonnen. Nur 3 Stunden später eroberten wir Frankreich.

Ich war total aufgeregt. Schließlich war ich noch nie in Paris, das auch liebevoll als „Stadt der Liebe“ bezeichnet wird. Ob die Stadt wirklich so romantisch ist, wie jeder sagt?, habe ich mir gedacht. Was ich bisher gesehen habe, hat mich definitiv überzeugt. Was ich über Frankreich wusste, war, dass die Franzosen Froschschenkel verspeisen, was mir allein bei dem Gedanken schon eine Gänsehaut verpasst. Zudem sollen die Franzosen sehr arrogant sein. Aber die französische Sprache klingt einfach wundervoll.

Wir hatten Glück! Finn und ich mussten keine Froschschenkel in Aspik essen und nur wenige der Franzosen kamen wirklich überheblich rüber. Die meisten waren ausgesprochen nett und hilfsbereit. Als wir fragten, wo man einen guten Wein trinken könne, hieß die Antwort prompt, dass wir unbedingt das „Le Rubis“ besuchen sollten, dort würde es den besten Wein der Stadt geben. Dabei handelt es sich um eine Weinbar. Wie wir später feststellen konnten, wurden wir nicht enttäuscht und der Wein war ausgezeichnet. Zum guten Tropfen bestellten wir noch eine Käseplatte, die ebenfalls sehr lecker war. Danach sahen wir uns die Stadt noch ein wenig an und planten den morgigen Tag. Im Hotel angekommen, inspizierte ich das Bad, wo ich eine riesige Badewanne vorfand. Finn und ich haben also, bevor wir bald ins Bett fallen, noch einen aufregenden Plan. Unbeding müssen wir auch noch das perfekte Motiv für ein Foto besuchen – den Eiffelturm.

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