Landung und Liebe auf Saba

So luxuriös sind wir noch nie geflogen. Der Flug in Dannys Kleinjet, einer Falcon 2000DX war sehr entspannt. Auf dem ca. 5000 Kilometer langen Flug nach haben wir uns, wenn wir nicht gerade geschlafen haben, prima unterhalten oder gespielt (ich habe Danny Skat beigebracht, das kannte er noch nicht). Das monotone Brummen der Motoren kann sehr einschlaffördernd sein, v. a. wenn die Möglichkeit besteht aus einem Sitz eine geräumige Liege zu machen. An Bord befanden sich auch drei Mitglieder seiner Filmcrew, darunter die schöne Blanche, als Mädchen für alles. Wenn ich nicht mit Lea zusammen wäre, könnte ich bei diesem jungen, hübschen, langbeinigen und  blondmähnigen Girl schon schwach werden. So aber blieb es bei guten Unterhaltungen, bei denen sie mir von ihren Filmexpeditionen mit Danny erzählte, und ich über meine, in Vergleich zu den beiden, bescheidenen Reisen mit Lea berichtete.

Hellwach waren wir, als der kleine Luxusflieger, bei tiefblauen Himmel, in den Landeanflug überging, um auf der kleinen, recht hügeligen und sehr grünen Karibikinsel Saint Maarten, die zu den Niederländischen Antillen gehört, zu landen.

Alles war perfekt organisiert. Denn auf dem Flugfeld stand schon ein kleineres Flugzeug bereit, um uns umgehend in einem ca. 15-minütigen Flug auf die kleine Insel Saba, die einen Durchmesser von höchstens 7 Kilometer hat, zu bringen. Die dortige Landepiste wäre für unsere Falcon nicht lang genug gewesen.

Endlich angekommen, ging es bei angenehmen 30 Grad von der Flugpiste, in vielen Serpentinen, ins „Queens Garden Ressort“. Lea und ich sahen gleich, für einen Aufenthalt in diesem luxuriösen Hotel hätten wir lange sparen müssen. Aber da Danny an uns wohl einen Narren gefressen hatte, ist unser Besuch in diesem Luxushotel für uns kostenlos.

Es war einfach traumhaft, wir haben ein Bad genommen und konnten von der Wanne aus direkt auf das türkisfarbene Meer schauen, ohne dass eine Scheibe uns den atemberaubenden Blick beeinträchtigte. Wo gibt’s denn so was!? Lea und ich fanden die ganze Atmosphäre dermaßen aphrodisierend, dass wir nach dem Bad übereinander herfielen, um uns auf einem breiten, mit einem schneeweißen Laken bedeckten Bett, hingebungsvoll zu lieben. Ich glaube, es gibt nur wenige Augenblicke im Leben eines Menschen, die so intensiv seien können wie dieser.  Ich jedenfalls, spürte mit jeder Faser meines Körpers eine umfassend Befriedigung meiner Sinne und eine tiefe Erfüllung meines Herzens. Klar, dass nach so einem Erlebnis das, im Vergleich zu dem eben Erlebten, profane, aber überaus leckere Abendessen besonders gut schmeckte. Vor allem das Mangodessert hatte es uns angetan, wir müssen uns unbedingt noch das Rezept dafür geben lassen.

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